Wirtschaft RHEINPFALZ Plus Artikel Kommentar: Vorteilhaft für alle Seiten

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Die Ökostrom-Tochter der Thüga schielt nicht auf schnelles Geld. Die Investitionen sind auf langfristige Rendite angelegt.

Das Stadtwerke-Netzwerk Thüga hat unter dem Dach der Thüga AG mit seinen Plus-Gesellschaften Service-Einheiten für seine Gesellschafter geschaffen. Sie sollen mehr Effizienz ermöglichen, übernehmen Leistungen nach individueller Bestellung. Die Thüga Erneuerbare Energien ragt darunter heraus: Sie ist, anders als ihre Schwestern, eine attraktive Möglichkeit für die Gesellschafter, in Ökostromprojekte zu investieren. Und zwar in solche, die für sie alleine viel zu groß und kostspielig wären. Dabei ist das Geschäftsmodell nicht auf die schnelle Projektentwicklung und den raschen Verkauf mit einmaliger Gewinnerzielung angelegt. Es sieht vielmehr das langfristige Betreiben der Windkraft- und Fotovoltaikanlagen vor. Die Vielzahl der Projekte – inzwischen sind es deutschlandweit über 140 – streut das Risiko, dass die eine oder andere Anlage nicht die Ausbeute bringt, die man sich davon erhofft hatte. Das minimiert für die Kommunen die Gefahr, ihre Investition in den Sand zu setzen. Die Vorteile dieser Form des Gemeinschaftsunternehmens haben fast die Hälfte aller Thüga-Gesellschafter bisher genutzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mehr werden, ist groß. Zumal die Thüga-Ökostromtochter seit 2015 regelmäßig Gewinne an ihre Anteilseigner ausschüttet.

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