Internet-Technologie RHEINPFALZ Plus Artikel Kaiserslautern: Accenture will 500 neue Stellen schaffen

Ohne das Internet und die Datenwolke (Cloud) geht heutzutage fast nichts mehr.
Ohne das Internet und die Datenwolke (Cloud) geht heutzutage fast nichts mehr.

Das weltweit tätige Beratungs- und Technologieunternehmen Accenture (deutsch: Akzent) mit Sitz in Dublin/Irland will seinen Standort Kaiserslautern aufwerten und in den nächsten Jahren bis zu 500 neue Stellen bieten.

Das 1989 gegründete Unternehmen (ehemals Andersen Consulting) beschäftigt weltweit rund 500.000 Menschen, setzt im Jahr annähernd 40 Milliarden Euro um und firmiert in Deutschland (rund 5000 Beschäftigte, ein Standort auch in Heidelberg) als Accenture Dienstleistungen GmbH mit Sitz in Kronberg/Hessen.

In Kaiserslautern hat Accenture jetzt sein neues „Cloud Technology Studio“ eröffnet, so eine Mitteilung vom Montag. Das englische Wort Cloud bezeichnet unter anderem internetbasierte Anwendungen und Technologien. Das Studio sei auf kundenspezifische Anwendungsentwicklung in Programmiersprachen, wie etwa Java und JavaScript, ausgerichtet. Im ersten Jahr entstünden hier 150 neue Stellen. Geplant sei, das Team in den Folgejahren auf bis zu 500 Beschäftigte auszuweiten.

Lob für Hochschullandschaft

Gesucht werden sowohl Absolventen als auch „Young Professionals, die Lust auf den nächsten Karriereschritt haben“. Das Team solle zusammen im Studio oder im Home Office arbeiten. „Aktuell beobachten wir bei Accenture Technology, dass sich Kunden deutlich mehr lokale Arbeitsmodelle für die Projektabwicklung wünschen, sprich die Teams und die Technologie-Expertise, gerade bei komplexen Projekten, lokal aus Deutschland kommt“, wird Technologie-Chef Frank Lenzen in der Mitteilung zitiert.

Zurzeit 100 Mitarbeiter

Kaiserslautern, wo das Unternehmen ab 2010 zunächst als Accenture CAS GmbH firmierte und wo aktuell rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sind, habe sich aufgrund der „hervorragenden Hochschullandschaft im IT-Bereich, der bereits bestehenden räumlichen Infrastruktur und der sehr guten Verbindung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs an benachbarte Großstädte der Region sowie der Nähe zum Frankfurter Flughafen als optimale Lösung angeboten“, heißt es weiter. Außerdem sei dort eine 5G-Testregion.

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