Wirtschaft Google-Mutter verkraftet EU-Milliardenstrafe locker

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«San Francisco.»Die Milliarden-Kartellstrafe der Europäischen Union lässt den Google-Mutterkonzern Alphabet kalt. Zwar ging der Überschuss im zweiten Quartal deswegen auf 3,2 Milliarden Dollar (rund 2,7 Mrd Euro) zurück, rund zehn Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Dennoch verteidigte der Konzern aus Kalifornien seine dominante Stellung. Mit 32,66 Milliarden Dollar erlöste der Suchmaschinenbetreiber mehr als erwartet. Weil die Anforderungen an den Datenschutz steigen, muss Google zusätzliche Mitarbeiter einstellen, die Inhalte von Nutzern etwa auf der Videoplattform Youtube moderieren. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz nun seit zwei Jahren in jedem Quartal um mehr als 20 Prozent steigern. Google erwirtschaftet 86 Prozent seines Umsatzes mit Werbung und investiert, um diese Stellung zu behaupten. Google-Chef Sundar Pinchai sagte, Software mit Künstlicher Intelligenz solle dabei helfen, die Platzierung von Anzeigen zu verbessern. Allerdings steigt die Konkurrenz auf dem Werbemarkt. So versucht Amazon, Google einige der lukrativen Geschäfte mit Medienunternehmen und Werbefirmen abzujagen. Zudem wird immer mehr Werbung auf Smartphones angezeigt. Einige Hersteller wie Apple verlangen Gebühren, damit die Anzeigen auf ihren Geräten und in ihren Apps zu sehen sind. Zudem nimmt der politische Druck auf Google zu. Die EU-Wettbewerbshüter hatten dem Unternehmen vorgeworfen, seine Dominanz bei Software für Mobilgeräte auszunutzen und eine Strafe von 4,3 Milliarden Euro verhängt. Nils fragt

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