Wirtschaft Google bringt Bezahldienst auf deutschen Markt

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«Berlin.»Google will mit einem neuen Angebot das mobile Bezahlen in Deutschland aus seinem Nischendasein herausholen.

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Pay ermögliche das Bezahlen innerhalb von Apps und Internetseiten, bei Google-Diensten wie beispielsweise Youtube sowie in Geschäften, die bargeldloses Bezahlen unterstützten, teilte der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber gestern mit. Um in einem Laden mit dem Smartphone statt mit dem Portemonnaie zu bezahlen, müssen allerdings einige Bedingungen erfüllt werden. Zum einen muss das Geschäft über eine NFC (Near Field Communication)-fähige Kasse verfügen und zum anderen muss der Kunde ein Smartphone sowie ein Google-Konto besitzen, bei dem eine Master- oder Visakarte der Commerzbank, der Comdirect, der Internetbank N26 oder des Wirecard-Angebots Boon hinterlegt ist. Girokarten (EC-Karten) werden bisher nicht berücksichtigt. „Im Laufe der Zeit werden sich mehr Banken beteiligen“, versprach der zuständige Google-Manager für Zentraleuropa, Philipp Justus, der keine Prognose abgeben wollte, wie viele Leute sich fürs bargeldlose Bezahlen anmelden könnten. Fest stehe, dass bald auch die LBBW und das Banking-Startup Revolut an Bord sind. Bisher bezahlen die Deutschen am liebsten bar. Fast drei Viertel ihrer Einkäufe begleichen Verbraucher mit Scheinen und Münzen.

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