Wirtschaft Gewinn trotz Wirbelstürmen

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«Hannover/München». Die Hannover Rück hat die Hurrikan-Serie in den USA und der Karibik besser verkraftet als erwartet.

Der Nettogewinn habe im abgelaufenen Jahr nach vorläufigen Zahlen bei rund 950 Millionen Euro gelegen, teilte der drittgrößte Rückversicherer der Welt gestern in Hannover mit. Nach den Wirbelstürmen „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ im Herbst hatte Hannover Rück die Prognose auf 800 Millionen Euro gesenkt. Das Ergebnis sei angesichts einer Rekord-Großschadenlast von 1,1 Milliarden Euro „durchaus akzeptabel“, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin. Für 2018 seien die Voraussetzungen besser, weil die Preise in den Verhandlungen mit den Erstversicherern unter dem Eindruck der hohen Schäden erstmals seit Jahren nicht mehr gesunken seien. Hannover Rück peilt deshalb wieder einen Milliardengewinn an. Die Tochter des Versicherungskonzerns Talanx kam damit im vergangenen Jahr glimpflicher davon als die Münchener Rück. Den Weltmarktführer kosteten Natur- und andere Katastrophen 4,3 Milliarden Euro, was den Gewinn um 85 Prozent auf knapp 400 Millionen Euro einbrechen ließ. Hannover Rück büßte dagegen nur 15 Prozent ein. Dazu trug auch bei, dass das Unternehmen im Herbst eigene Aktien komplett verkauft hatte und die Rendite auf die eigenen Kapitalanlagen damit auf 3,8 Prozent schraubte. Kalkuliert hatte Hannover Rück nur mit 3,0 Prozent. Die Dividende will Hannover Rück mit 5 Euro je Aktie stabil halten. Aktienchart: Hannover Rück

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