Wirtschaft Ford: US-Autobauer will Europageschäft kräftig umbauen

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«Dearborn/Saarlouis». Der zweitgrößte US-Autobauer Ford steht vor einem radikalen Umbau seines Europageschäfts. Die Auswirkungen auf die beiden deutschen Standorte Köln und Saarlouis seien noch nicht absehbar, sagte gestern eine Ford-Sprecherin.

Von derzeit rund 25.000 Mitarbeitern in Deutschland sind etwa 6500 am Standort Saarlouis beschäftigt. Einen Bericht der „Sunday Times“, nach dem in Europa bis zu 24.000 Jobs auf der Kippe stehen sollen, wies das Unternehmen als „Spekulation“ zurück. Das deutsche Geschäft stehe bei Ford derzeit auf „gesunden Füßen“, so die Sprecherin. „Deutschland ist profitabel unterwegs.“ Im größten deutschen Werk in Köln wird der Ford Fiesta, in Saarlouis werden der Focus und der C-Max produziert. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Situation in einem globalen Konzern „nie so marktspezifisch“ betrachtet werde. Grundsätzlich seien auch die deutschen Standorte aufgrund des Kostendrucks zum Umbau angehalten. Der kriselnde US-Branchenriese will die Kosten kräftig senken und tüftelt an einem großen Konzernumbau. Dabei gilt Europa als eine der größten Baustellen. Aktienchart

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