Wirtschaft Firmen und Fakten: US-Justizministerium gegen Time-Warner-Kauf durch AT&T

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Der Streit über den Kauf der CNN-Mutter Time Warner durch den Telekomkonzern AT&T geht in eine neue Runde. Das US-Justizministerium kündigte an, gegen ein Urteil in Berufung zu gehen, mit dem die 85 Milliarden Dollar (73 Milliarden Euro) schwere Übernahme genehmigt wurde. Das Ministerium hatte AT&T aus kartellrechtlichen Gründen verklagt, unterlag jedoch in dem Prozess. Nach Darstellung der Behörde würde der Zusammenschluss den Verbrauchern schaden. Auch US-Präsident Donald Trump hat sich gegen den Kauf ausgesprochen. AT&T zeigte sich von der Entscheidung überrascht. Das Urteil sei sorgfältig, tatsachenbezogen und gut begründet gewesen, sagte Firmenjustitiar David McAtee. Ein Sprecher des Ministeriums gab keine Stellungnahme ab. Die AT&T-Aktie verlor im nachbörslichen Handel mehr als 1 Prozent. Der Konzern hatte den Kauf von Time Warner bereits im Juni abgeschlossen. Die bisherige Fernverkehrs-Chefin der Deutschen Bahn (DB), Birgit Bohle, wechselt zur Deutschen Telekom. Sie wird dort ab Januar Personalvorständin und Arbeitsdirektorin, wie der Telekommunikationskonzern gestern in Bonn mitteilte. Sie folgt auf Christian Illek, der neuer Finanzvorstand der Deutschen Telekom wird. „Es ist gut, dass frühzeitig die Nachfolge von Christian Illek geklärt werden konnte“, teilte Aufsichtsratschef Ulrich Lehner gestern mit. Bohle war zehn Jahre lang bei der DB und begann ihre berufliche Karriere einst bei der BASF. Die Neubesetzung bei der Telekom war notwendig geworden, nachdem der Aufsichtsrat im Frühjahr entschieden hatte, dass Christian Illek Finanzvorstand werden soll. Er folgt dort auf Thomas Dannenfeldt, der aus privaten Gründen aus dem Vorstand ausscheidet. Die gute Konjunktur und gesunkene Steuern lassen bei JP Morgan die Kassen klingeln. Der Gewinn der größten US-Bank stieg im zweiten Quartal um 18 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar (rund 7,1 Milliarden Euro). „Das Unternehmen hat in diesem Quartal Rekordergebnisse eingefahren“, sagte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon. Die Wirtschaft wachse weltweit, vor allem in den USA sei die Stimmung der Verbraucher und Firmen gut.

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