Wirtschaft Firmen und Fakten: US-Handelsbilanzdefizit so hoch wie seit 2008 nicht mehr

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Das Handelsbilanzdefizit der Vereinigten Staaten ist im vergangenen Jahr auf das höchste Niveau seit 2008 gestiegen. Es weitete sich um 12,1 Prozent auf 566 Milliarden Dollar (rund 455 Mrd Euro) aus, wie das Handelsministerium gestern in Washington mitteilte. Der von US-Präsident Donald Trump besonders kritisch beäugte Fehlbetrag im Handel mit China legte 2017 um 8,1 Prozent auf den Rekordwert von 375,2 Milliarden Dollar zu. Trump wirft der Volksrepublik vor, sich mit unfairen Praktiken Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erschleichen. Sein Handelsminister Wilbur Ross hält Chinas Produktoffensive bei Hightech-Gütern für eine Bedrohung. Private Autokäufer haben sich im Januar auf Benziner gestürzt. Die Anzahl aller Neuzulassungen stieg im Januar um 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf knapp 270.000 Autos, wie das Kraftfahrtbundesamt gestern mitteilte. Wichtigster Treiber waren die privaten Zulassungen, die um 24,5 Prozent stiegen. Mit Abstand beliebteste Antriebsart waren Benzinmotoren mit einem Marktanteil von 61,8 Prozent. Das entspricht einem Plus von 32,1 Prozent. Die Zulassungen von Dieselautos gingen im Vorjahresvergleich hingegen um 17,6 Prozent zurück. Deren Marktanteil schrumpfte binnen eines Jahres von 45,1 auf 33,3 Prozent, wie die Unternehmensberatung EY mitteilte. „Wir sehen massive Verschiebungen am Markt: weg vom Diesel, hin zu Benzinern“, sagte Fahrzeugmarkt-Experte Peter Fuß von EY. Gewerbliche Fahrzeugkäufer, die insgesamt knapp zwei Drittel aller Zulassungen beantragten, kauften 5,7 Prozent mehr Autos als im Januar 2017. Alternative Antriebsarten wie Erdgas-, Hybrid- oder Elektromotoren wuchsen zwar deutlich, allerdings blieb ihr gesamter Marktanteil unter 6 Prozent.

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