Wirtschaft Firmen und Fakten: Steigende Unwetterschäden auch in Deutschland

Placeholder-Image

Angesichts der Zerstörungen durch den in den USA wütenden Hurrikan „Harvey“ hat Deutschlands größter Rückversicherer Munich Re auf steigende Unwetterschäden auch in Deutschland hingewiesen. Die Unwetter würden heftiger und häufiger, sagte der Leiter der Geo-Risikoforschung des Konzerns, Peter Höppe, der „Zeit“. In den 1980er-Jahren hätten Gewitter noch Schäden von jährlich rund 200 Millionen Euro verursacht, heute seien es mit 1,5 Milliarden Euro mehr als sieben Mal mehr. Dabei sei die Inflation ebenso herausgerechnet wie die Tatsache, dass zerstörte Häuser oder Autos heute oft mehr wert sind als früher. „In Deutschland haben sich von den zehn teuersten Gewittern der letzten 40 Jahre sieben seit dem Jahr 2013 ereignet“, sagte Höppe. Das sei „eine auffällige Häufung“. Er machte dafür den Klimawandel verantwortlich: Weil sich die Ozeanoberflächen erwärmten, verdunste mehr Wasser. „Wasserdampf ist der Treibstoff für Gewitter wie auch für Hurrikane“, hob der Meteorologe hervor. Der Fahrdienstvermittler Uber hat den bisherigen Chef des Online-Reiseanbieters Expedia, Dara Khosrowshahi, zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. „Der Aufsichtsrat und das Führungs-Team sind zuversichtlich, dass Dara die beste Person ist, um Uber in die Zukunft zu führen“, hieß es einer Mitteilung des Direktoriums. Der iranisch-amerikanische Manager folgt dem umstrittenen Uber-Mitgründer Travis Kalanick, der den Chefposten im Juni nach einem Skandal um sexuelle Belästigung und Diskriminierungen niedergelegt hat. Das Direktorium hat sich bereits am Sonntag für Khosrowshahi entschieden. Der bestätigte, dass er die Stelle bei Uber angenommen habe, wenn auch mit sehr gemischten Gefühlen: „Das war eine der schwersten Entscheidungen in meinem Leben.“

x