Wirtschaft Firmen und Fakten: Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt

Das Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt: Im ersten Halbjahr 2018 sei der Umsatz des Games-Marktes in Deutschland gegenüber der gleichen Vorjahreszeit um 17 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro gestiegen, berichtete der Verband der deutschen Games-Branche (Game) gestern in Köln zur bevorstehenden Messe Gamescom. Zu den Wachstumstreibern gehörten Spiele-Apps für Smartphones und Tablets, sagte Verbandsgeschäftsführer Felix Falk. Erstmals habe das Smartphone den PC nun als beliebteste Spieleplattform abgelöst. Bei den Gamern gebe es Vielfalt: Frauen spielten ebenso wie Männer, Alte ebenso wie Junge. Im zehnten Jahr ihres Bestehens erwartet die Messe für Computer- und Videospiele vom kommenden Dienstag an mit mehr als 1000 ausstellenden Unternehmen und gut 500.000 Besuchern Rekordzahlen. Laut Koelnmesse hat sich die Veranstaltung zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele entwickelt. Weltweit ist die Anzahl der Gamer inzwischen Falk zufolge auf rund 2,2 Milliarden Verbraucher geklettert. Angesichts gestiegener Immobilienpreise dürfen Ausländer in Neuseeland keine Häuser mehr kaufen. Das Parlament in Wellington verabschiedete gestern eine entsprechende Gesetzesinitiative von Premierministerin Jacinda Ardern. Ziel ist es, Einheimischen den Kauf von Wohneigentum leichter zu machen. In dem Pazifikstaat mit seinen etwa 4,7 Millionen Einwohnern sind die Immobilienpreise im vergangenen Jahrzehnt um 50 Prozent gestiegen. Die Regierung aus Sozialdemokraten, Grünen und Populistenpartei NZF begründete das Gesetz damit, dass Neuseeländer auf dem Immobilienmarkt „von wohlhabenderen Ausländern nicht überboten“ werden dürften. Die Regelung betrifft allerdings nur bestehende Häuser. Der Kauf von Land und der Bau von neuen Häusern ist Ausländern weiterhin erlaubt. Für Australier gibt es Ausnahmen.