Wirtschaft Firmen und Fakten: Britische Wirtschaft wächst im vierten Quartal

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Die britische Wirtschaft wächst ungeachtet des nahenden Brexit. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Oktober bis Dezember 2016 um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistikamt ONS gestern mitteilte. Das ist mehr als das Plus von 0,5 Prozent in den Sommermonaten. Besonders Dienstleister, Exporteure und die Baubranche legten am Jahresende kräftig zu. Europas größte Volkswirtschaft Deutschland schaffte in dieser Zeit ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Allerdings zeigen die Pläne für den britischen Austritt aus der EU bereits Wirkung: So sanken die Investitionen der Unternehmen um 0,9 Prozent. Außerdem gingen die Briten an ihre Ersparnisse, um den Verlust ihrer Kaufkraft durch die starke Abwertung der Landeswährung Pfund auszugleichen: Die Sparquote fiel auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Statistik 1963. Die Konsumausgaben der Franzosen sind im Februar gefallen. Sie sanken um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistikamt Insee gestern in Paris bekanntgab. Für den Rückgang sorgten vor allem niedrigere Energiepreise angesichts der schwächeren Nachfrage durch das vergleichsweise milde Wetter. Werden die Energiepreise ausgeklammert, dann zogen die Konsumausgaben um 1,3 Prozent an. Die Arbeitslosigkeit in dem einstigen Euro-Krisenland Portugal ist im Februar auf den niedrigsten Stand seit 2009 gesunken. Wie das nationale Statistikinstitut gestern mitteilte, lag die Quote im zweiten Monat des Jahres bei 10 Prozent, verglichen mit 10,1 Prozent im Januar. Damit hatten 510.600 Menschen in Portugal im Februar keinen Job – das waren 7700 weniger als im Januar. |rtr

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