Wirtschaft Firmen und Fakten: Bayer bietet BASF Lizenz für Daten-Plattform an

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Bayer ist Insidern zufolge für die Freigabe der Monsanto-Übernahme durch die EU-Kommission zum Verkauf seines weltweiten Gemüsesaatgutgeschäfts bereit. Daneben biete Bayer dem Wettbewerber BASF eine exklusive Lizenz für seine Plattform mit digitalen Daten für die Landwirtschaft an. Die Wettbewerbshüter hatten Anfang der Woche die Überprüfung der 63,5 Milliarden Dollar (51,5 Mrd Euro) schweren Übernahme bis Anfang April verlängert. Bayer hatte der EU-Kommission nach eigenen Angaben „umfangreiche“ Zusagen unterbreitet und sich zuversichtlich gezeigt, damit die Bedenken auszuräumen. Um welche Zugeständnisse es sich dabei handelt, hatte das Leverkusener Unternehmen nicht bekanntgegeben. Ein Bayer-Sprecher wollte sich gestern nicht dazu äußern. Die BASF gab keine Stellungnahme ab. Die Nachfrage nach spülrandlosen Toiletten und dünnwandigen Waschtischen hat dem Keramikhersteller Villeroy & Boch, Mettlach, ein Umsatz- und Gewinnplus gebracht. Der Umsatz wuchs 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent auf 836,5 Millionen Euro, teilte der Konzern gestern mit. Der Gewinn legte um 2,4 Prozent aus 29,8 Millionen Euro zu. Die „enorme Nachfrage“ für die Produkte habe trotz gesteigerter Kapazitäten nicht komplett bedient werden können: Ende des Jahres standen in der Sparte Bad und Wellness Aufträge in Höhe von gut 96 Millionen Euro in den Büchern. „Da die Zeichen hier unverändert auf Wachstum stehen, investieren wir weiterhin massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten“, sagte der AG-Vorstandsvorsitzende Frank Göring. 2017 investierte Villeroy & Boch rund 36 (2016: 26) Millionen Euro vor allem in neue Produktionsanlagen. Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Unternehmen eine Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 5 Prozent an, der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll zwischen 5 und 10 Prozent zulegen. Der US-Elektroautobauer Tesla ist zum Ende des vergangenen Jahres so tief in die Verlustzone gerutscht wie noch nie. Das Minus belief sich im vierten Quartal unter dem Strich auf 675,4 Millionen Dollar (547,6 Mio Euro), mehr als fünf Mal so viel wie vor Jahresfrist.

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