Wirtschaft Firmen und Fakten: Bayer-Betriebsratschef unterstützt Kauf von Monsanto

Bayer-Betriebsratschef Oliver Zühlke unterstützt die Übernahme des US-Saatgutanbieters Monsanto durch die Leverkusener. „Der Kauf von Monsanto sichert grundsätzlich die Zukunftsfähigkeit von Bayer im wichtigen Bereich Pflanzenschutz und Saatgut“, sagte Zühlke. Es sei gut, dass die wegen der Auflagen der Wettbewerbshüter abzugebenden Geschäfte größtenteils beim BASF-Konzern landen sollen. „Bei BASF haben wir vergleichbar hohe Sozialstandards wie bei Bayer – die Betriebsräte haben über die Gewerkschaft IG BCE einen guten Draht“, sagte der Betriebsratschef. Es sei vereinbart worden, dass wechselnde Mitarbeiter drei Jahre lang ihre Arbeitsbedingungen behalten. Zühlke betonte, Betriebsräte und Vorstand hätten schon im Februar 2016 wichtige Vereinbarungen zur Übernahme von Monsanto abgeschlossen. Danach ist Kündigungsschutz bis Ende 2020 gesichert, zur Finanzierung der Übernahme darf es keinen Stellenabbau geben, Monheim bleibt Zentrale der Division Crop-Science. „Das sind Bedingungen, mit denen wir als Arbeitnehmertreter gut leben können.“ Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw will ihre Führungsposition auf dem chinesischen Markt mit neuen Geländewagen und E-Autos ausbauen. Bis 2020 sollten mindestens zehn weitere SUV – Stadtgeländewagen – für den chinesischen Markt hinzukommen, teilte VW gestern in Peking bei der Weltpremiere des neuen SUV-Modells Touareg mit. Vier der neuen Modelle seien für das laufende Jahr geplant. Auch sollen dort eine Plug-in-Hybrid-Version des Geländewagens Tiguan und eine elektrische Modell-Variante des neuen Bora auf den Markt rollen. Der belgische Stromnetzbetreiber Elia erwirbt für 976 Millionen Euro weitere 20 Prozent am deutschen Betreiber 50 Hertz und nutzt damit sein Vorkaufsrecht. Dies teilten die Belgier gestern mit, die mit dem Schritt den ebenfalls interessierten chinesischen Versorger State Grid ausbremsten. Elia erhöht mit dem Zukauf seinen Anteil an 50 Hertz auf 80 Prozent.