Wirtschaft Firmen und Fakten: BASF baut bis zu 120 Stellen am Standort Münster ab

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Ab kommendem Jahr wird die BASF an ihrem Standort in Münster bis zu 120 Arbeitsplätze in der Produktion abbauen. Das teilte der dort angesiedelte Unternehmensbereich Coatings (Lacke und Farben) des Ludwigshafener Chemiekonzerns gestern mit. An dem Standort arbeiten rund 2400 BASF-Beschäftigte. Grund für den Stellenabbau ist eine rückläufige Produktion. Das hat mit dem Verkauf des Industrielackgeschäftes von BASF an Akzo Nobel im Dezember 2016 für 475 Millionen Euro zu tun. Damals wurde nach Angaben der BASF vereinbart, am Standort Münster für mindestens zwei Jahre Industrielacke im Auftrag des niederländischen Unternehmens herzustellen. Mit der schrittweisen Verlagerung der Industrielackproduktion fielen Produktionsvolumina am Standort Münster weg, die die BASF derzeit nicht kompensieren könne, sagte gestern Sören Bauermann, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der BASF Coatings GmbH. Hierdurch seien leider auch Arbeitsplätze am Standort Münster betroffen, so Bauermann weiter. Die BASF macht den betroffenen Mitarbeitern nach eigenen Angaben Angebote für ein freiwilliges Ausscheiden. Das zusammen mit normaler Fluktuation solle betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, teilte die BASF mit. Volkswagen kommt bei der Umrüstung der manipulierten Dieselmotoren aus dem Konzern weiter voran. Inzwischen habe man dies bei 72 Prozent der betroffenen Autos in Deutschland erledigt, sagte VW-Markenchef Herbert Diess der „Süddeutschen Zeitung“. Das Unternehmen gehe jeder Kundenbeschwerde nach, weniger als 1 Prozent der Kunden seien unzufrieden mit den Maßnahmen. Im Diesel-Skandal geht es um weltweit rund 11 Millionen betroffene Fahrzeuge der VW-Gruppe. Darunter sind auch Wagen etwa von Audi, Skoda und Seat. Der US-Internetkonzern Google zahlt Steuern in Italien nach. Es handle sich um 306 Millionen Euro, teilte der italienische Fiskus mit. Google zahle damit Steuern auf in Italien erzielte, aber in Irland versteuerte Gewinne. Ende 2015 hatte der US-Technologiekonzern Apple eine Zahlung von 318 Millionen Euro akzeptiert, um einem Verfahren wegen Steuerbetrugs in Italien zu entkommen. Auch Apple hatten die Steuerbehörden in Rom vorgeworfen, keine Steuern auf Gewinne gezahlt zu haben. Von Amazon fordert Italien 130 Millionen Euro. |oli

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