Wirtschaft Firmen und Fakten : Apothekenfirma Galenica gelingt großer Börsengang

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Der bisher größte Börsengang in Europa im laufenden Jahr ist in trockenen Tüchern: Das Schweizer Gesundheitsunternehmen Galenica Sante legte gestern an der Schweizer Börse SIX ein starkes Debüt hin: Die Titel des Apotheken-Betreibers und -Zulieferers aus Bern stiegen auf 43,40 Franken (rund 40,50 Euro) – 11 Prozent über den Ausgabepreis. Die frühere Konzernmutter Vifor Pharma hatte beim Initial Public Offering (IPO) die Preisspanne bereits voll ausgereizt und die Titel am oberen Rand der angepeilten Bandbreite zu 39 Franken ausgegeben. Vifor trennte sich angesichts der großen Nachfrage früher als ursprünglich geplant vollständig von Galenica Sante und streicht 1,9 Milliarden Franken (1,8 Milliarden Euro) ein. Der Sportartikelhersteller Adidas plant noch für dieses Jahr die Serienproduktion von individualisierten Turnschuhen aus dem 3D-Drucker. Zusammen mit der kalifornischen Firma Carbon entwickelte der Konzern ein Verfahren, das den 3D-Druck erstmals im großen Stil ermöglichen soll, wie Adidas mitteilte. Bereits in diesem Herbst will das Unternehmen mit 5000 Paar des Modells „Futurecraft 4D“ in die Läden gehen. Sportschuhe aus 3D-Druckern sind bisher nur in kleinen Stückzahlen erhältlich. Adidas rechnet damit, mit dem neuen Fertigungsprozess „Digital Light Synthesis“ bis Ende 2018 rund 100.000 Paar herstellen zu können. Der Einsatz von Prototypen oder Gussformen werde mit dem Verfahren überflüssig, so Adidas. Stattdessen werde jeweils eine individualisierte Zwischensohle gedruckt, die sich in Gewicht, Fußform und Laufstil an jeden Sportler anpasse. Durch den Einsatz flüssiger Harze gelingt es dem Unternehmen zufolge, die Produktion von Sportschuhen aus dem 3D-Drucker deutlich zu beschleunigen. In bisher üblichen 3D-Druckverfahren werden nach und nach verschiedene Kunststofflagen aufgetragen. In dem von Adidas und dem Start-up Carbon entwickelten Druckprozess wird der Schuh hingegen kontinuierlich aus Flüssigkeit hergestellt. Die Deutsche Bank hat ihre 8 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung unter Dach und Fach gebracht. 98,9 Prozent der Bezugsrechte seien ausgeübt worden, teilte die größte deutsche Bank gestern mit. Die restlichen Aktien würden von den begleitenden Investmentbanken über die Börse verkauft. Finanzkreisen zufolge griffen rund 80 Prozent der Deutsche-Bank-Aktionäre selbst zu, der Rest verkaufte die Bezugsrechte an neue oder andere bestehende Anteilseigner weiter. Die hohe Bezugsquote könne als Vertrauensbeweis in die Führung der Deutschen Bank um Vorstandschef John Cryan interpretiert werden, sagte ein Insider. Bei vergleichbaren Kapitalerhöhungen griffen deutlich weniger Aktionäre zu. |rtr

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