Wirtschaft Fahrrad-Hersteller: Weniger abgesetzt

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Berlin

. Ein regnerischer Frühling hat den deutschen Fahrrad-Herstellern im vergangenen Jahr das Geschäft vermiest. Sie verkauften 4,05 Millionen Fahrräder und Elektro-Bikes – 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) berichtete gestern von einem „schwierigen Jahr“. Der Umsatz stieg nach Verbands-Schätzungen aber um rund 7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Grund sei ein erneuter Zuwachs bei den teureren Elektro-Rädern sowie ein Trend zu immer hochwertigerer Ausstattung. Im Schnitt ließen sich die Kunden ein neues Rad 643 Euro kosten. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den E-Bikes seien die Erwartungen weit übertroffen worden. 2016 wurden 605.000 Exemplare verkauft. Laut ZIV gibt es in Deutschland rund 73 Millionen Räder, darunter etwa drei Millionen E-Bikes. Tourenräder, Lasten- und Liegeräder legten etwas zu. Bei Stadträdern, Mountainbikes, Trekking- und Jugendrädern gab es leichte Rückgänge. | dpa

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