Bahnverkehr Erfolg für Bahn-Planung in Hessen
Die Regierungspräsidien in Darmstadt und Kassel haben der von der Deutschen Bahn (DB) favorisierten Variante für eine Neubaustrecke von Gelnhausen nach Kalbach in Osthessen zugestimmt. Die sogenannte Variante IV sei im Vergleich zu anderen möglichen Trassen „unter Berücksichtigung verkehrlicher und volkswirtschaftlicher Kriterien“ die beste Streckenführung, teilte das Regierungspräsidium Darmstadt am Montag mit. Die nun bestätigte Variante IV verläuft von Gelnhausen aus „eher kinzigtalnah“ und schließt bei Mittelkalbach (Landkreis Fulda) an die Schnellfahrstrecke Fulda–Würzburg an. Die ebenfalls diskutierte Variante VII verläuft von Gelnhausen aus eher am Rande des Vogelsbergs und schließt östlich von Neuhof (Kreis Fulda) an die Schnellfahrstrecke Fulda–Würzburg an.
Zwischen Wolfgang bei Hanau und Gelnhausen soll die dort heute teils zwei-, teils dreigleisige Strecke künftig vier Gleise haben. Der heute nur zweigleisige Abschnitt zwischen Hailer-Meerholz bei Gelnhausen und Fulda gilt als ein besonders problematisches Nadelöhr im DB-Netz.
Über diesen Abschnitt fahren stündlich mindestens drei ICE-Paare, darunter die Züge von Mannheim über Hannover nach Hamburg und von Mannheim über Leipzig oder Braunschweig nach Berlin. Mit dem Aus- beziehungsweise Neubau der Strecke sollen Fern-, Nah- und Güterverkehr besser separiert und damit eine Erhöhung der Kapazitäten sowie schnellere Verbindungen im Bahnverkehr erreicht werden.
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