Wirtschaft Deutsche Bahn: Tarifkonflikt ohne Streiks beigelegt

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Berlin. Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn (DB) geht ohne Streiks zu Ende. Nach der Einigung mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sei in der Schlichtung auch mit der Lokführergewerkschaft GDL eine Vereinbarung erzielt worden, sagten mit den Verhandlungen Vertraute.

An einigen Stellen weiche diese für das Zugpersonal vom Ergebnis mit der EVG ab. Im Kern seien aber beide Abschlüsse für die DB verknüpfbar. Die Schlichter, Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck und Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow, haben für heute zu einer Pressekonferenz zum Abschluss der Schlichtungsfrist geladen. Eine Einigung bestätigten sie aber nicht. Auch GDL und DB hatten Stillschweigen vereinbart. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) verhandelt für Lokführer und Zugbegleitpersonal und hatte 4 Prozent mehr Geld verlangt. Kernforderungen waren aber bessere Arbeitszeit- und Schichtregelungen. Die EVG hatte mit der Bahn ein Plus von 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten vereinbart. Die prozentuale Erhöhung soll ab April greifen. Bis dahin gibt es eine Einmalzahlung von 550 Euro. Ab 2018 können 2,5 Prozent je nach Wahl des Beschäftigten auch in Freizeit ausgeglichen werden. |rtr

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