Wirtschaft BMW: Kompromiss mit Händlern

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«München.» Kurz vor Ablauf eines Ultimatums haben sich der Münchner Autobauer BMW und dessen 550 deutsche Autohäuser auf eine Kooperation verständigt: Der Konzern lenkt ein und verhandelt mit den 140 selbstständigen Verkaufspartnern, die meist mehrere Filialen führen, nun über einen neuen Fünfjahresvertrag. Der Verband Deutscher BMW-Vertragshändler (VHB) wertet das als verbindliche Zusage, alle strittigen Punkte zu klären. „Wir empfehlen unseren Mitgliedern, die neuen Verträge zu unterschreiben“, so VHB-Präsident Peter Reisacher. Die Gefahr, dass der wichtigste BMW-Vertriebsweg in Deutschland vom Nachschub für Neuwagen und Originalersatzteile abgeschnitten wird, ist damit vom Tisch. BMW wollte seinen Händlern nach deren Darstellung ursprünglich neue Verträge ohne jede Mitsprache diktieren und hatte dazu ultimativ Unterschriften gefordert. Das neue Schriftstück regelt unter anderem, wer Autos per Internet oder über für den Autohandel neue Plattformen wie Amazon verkaufen darf. Die Hoheit darüber wollte BMW exklusiv an sich ziehen.

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