US-Präsidentschaftskandidat Biden: Würde Handelskonflikt mit der EU beenden
Blinken berät Biden in außenpolitischen Fragen. Weiter sagte er: „Und ich denke, wir müssen einen künstlichen Handelskrieg beenden, den die Trump-Regierung begonnen hat.“
Unter dem republikanischen US-Präsidenten Donald Trump ist der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU eskaliert. Trump hatte Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte eingeführt, weil er den Exportüberschuss der EU-Länder gegenüber den USA für ungerecht und angeblich gefährlich für die Sicherheit seines Landes hält. Die EU hatte mit Vergeltungszöllen auf US-Produkte reagiert. Trump hat wiederholt auch mit Strafzöllen für Autoimporte aus der EU gedroht.
„Reichlich Spielraum“ für mehr Handel zwischen USA und EU
Biden tritt bei der Wahl am 3. November gegen Trump an. Blinken sagte am Dienstag, es gebe „reichlich Spielraum“ für einen verstärkten Handel zwischen den USA und der EU. Er bemängelte aber, es gebe „ein wachsendes Ungleichgewicht im Handel mit Agrargütern aufgrund von Regeln, die uns daran hindern, Waren zu verkaufen, bei denen wir sehr wettbewerbsfähig sind“.
EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis rief die USA in der vergangenen Woche eindringlich zur Zusammenarbeit mit der EU auf. Nur durch enges kooperieren sei die Erholung der globalen Wirtschaft zu gewährleisten.