Erneuerbare Energien
BASF und Vattenfall bewerben sich gemeinsam für Windpark
Offshore-Windparks seien für beide Unternehmen „für die Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele von großer Bedeutung“, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung. Der erneuerbare Strom aus Hollandse Kust West „wäre ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung von Vattenfalls Ziel, innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen“. Er würde gleichzeitig das Ziel der BASF unterstützen, „bis 2050 Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen“, hieß es weiter.
53 Kilometer vor der Küste
Die Flächen für den Windpark Hollandse Kust West befinden sich den weiteren Angaben zufolge etwa 53 Kilometer vor der Westküste der Niederlande. Das gesamte Gebiet werde in zwei separaten Ausschreibungen versteigert (Teilfläche VI und Teilfläche VII). Jeder der beiden Standorte sei für eine Offshore-Windkraftkapazität von 700 Megawatt ausgelegt. Die Ausschreibungsfrist für beide Teilflächen laufe bis 12. Mai. Der Zuschlag werde nach dem Sommer erwartet.
Vattenfall betreibt nach eigenen Angaben 15 Offshore-Windparks und hat das Ziel, im Jahr 2040 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. BASF will seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 25 Prozent senken und strebt ab 2050 Netto-Null-Emissionen an. Der Ludwigshafener Chemiekonzern geht davon aus, bis zum Jahr 2030 seinen weltweiten Strombedarf komplett aus erneuerbaren Quellen beziehen zu können.
Seit 15 Jahren
Vattenfall und BASF blicken laut Mitteilung auf eine 15-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit im Energiesektor zurück. Gemeinsam errichten Vattenfall und BASF derzeit Hollandse Kust Zuid, den weltweit ersten subventionsfreien Offshore-Windpark in der niederländischen Nordsee.