Rheinpfalz Zwischen Freiheit und Respekt

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Unter dem Motto „Grenzenlos – Musik kennt keine Grenzen. Musik verbindet“ stand das Schulkonzert der Realschule plus Lauterecken/Wolfstein am Freitagabend. Die Aula am Standort Wolfstein war proppenvoll, das Publikum bunt gemischt.

Eröffnet wurde das Konzert von der 7a mit dem Lied „Die Gedanken sind frei“. Andrea Sihler begrüßte die Zuhörer sowie die musikalischen Gäste vom Christlichen Jugenddorf und der Grundschule Lauterecken, die ihren Teil zum Konzert beitrugen. Das Motto sei unterschiedlich zu verstehen: Durch die Wiedervereinigung und ein Europa, in dem man sich frei bewegen könne, seien politische Grenzen eingerissen worden. Man könne aber auch die größeren persönlichen Freiheiten darunter verstehen. Das erste Lied des Abends aufgreifend, hielt Sihler fest, dass alle die Freiheit hätten zu denken und zu wünschen, was sie möchten, jedoch nicht jeder Gedanke laut ausgesprochen werden sollte und Grenzen nötig seien, denn nur mit solchen funktioniere das Miteinander. Die Trommel AG der Grundschule Lauterecken startete laut und rhythmisch und auch die Musik-AG der Orientierungsstufe trommelte nach „Calm after the storm“, jedoch auf Regentonnen und mit Eimern. Die Rockband des CJD hatte drei Titel im Gepäck. Mit Meghan Trainors „All about that bass“ starteten sie voller guter Laune, Pinks „How knew“ sorgte für Unterhaltung, bevor mit dem Pur-Titel „Neue Brücken“ zum Nachdenken angeregt wurde. Die Musik-AG der siebten und achten Klassen präsentierte „All of me“, bevor Katharina und Lena vor der Pause „If I die young“ sangen. „Weil wir auch so schweres Metall dabei haben“ erklärte ein Schüler, boten die Bläserklassen 2013 und 2014 „Heavy Metal“ dar. Die 10b präsentierte neben einem Gardetanz auch einen Showtanz, der vor allem mit seinen Akrobatik-Elementen das Publikum zum Staunen brachte und für die ersten Zugaberufe des Abends sorgte. Im zweiten Teil präsentierten, einzelne Klassen ihr Können, ob die 8 c mit „Melodie“, die 7c mit „Heute hier, morgen dort“ oder auch mit englischen Titeln, die 8d mit „Wind of change“, die 8b mit „Hey Jude“ oder die 9b mit „Hero of war“. Dem Medley der „Frankfurter Jungs“ folgte das gemeinsame Schlusslied „Freiheit“ nach Marius Müller-Westernhagen, das den Abend beendete. Die teils langen Umbauphasen sorgten für Unruhe im Publikum, die auch während der Beiträge nicht endete, sodass Sihler um Ruhe bat, um den Musikern den nötigen Respekt entgegenzubringen. Da es keine Moderation, dafür aber das eine oder andere technische Problem gab, entstanden Längen. (sbs)

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