Rheinpfalz Regionalnotizen: Polnischer Botschafter spricht an Universität

Placeholder-Image

Jerzy Marganski, der polnische Botschafter in Deutschland, spricht am Donnerstag, 13. November, in der Vortragsreihe „Von Sarajevo nach Brüssel – 100 Jahre nach Beginn des Großen Krieges“. Der Titel seines Vortrags lautet „Erster Weltkrieg in der polnischen Geschichte und Gegenwart“. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal SO 108 (Schloss Ostflügel). Im Anschluss an den Vortrag kann gemeinsam diskutiert werden. Der Eintritt ist frei. Mit der Vortragsreihe erinnert die Universität Mannheim an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und die damit verbundenen langfristigen wirtschaftlichen und politischen Folgen für Europa. Der Krieg forderte über 17 Millionen Menschenleben. Marganski ist seit Februar des vergangenen Jahres Botschafter Polens in der Bundesrepublik. Zuvor war er in Wien und Bern tätig. (os) „Die Energiewende: Warum, wer und wie?“ lautet der Titel des Vortrags von Wolfgang Seiler heute, 19 Uhr, in der Aula des Pädagogischen Landesinstituts. Wissenschaftler Seiler werde unter anderem aufzeigen, dass der Klimawandel, die begrenzten Ressourcen und die zunehmende politische Abhängigkeit aufgrund steigender Energieimporte aus politisch instabilen Ländern zu einer Wende in der Energieversorgung führen müssten, teilt das Landesinstitut mit. Der Eintritt ist kostenlos. (rhp) Das Haus, in dem Speyers Weihbischof Otto Georgens wohnt, ist frisch saniert. Wie das Bistum weiter mitteilt, ziehen dort nun auch die vier Mitarbeiter des Referats für weltkirchliche Aufgaben mit ihren Büros ein. Die Sanierung hat sechs Monate gedauert und 230.000 Euro gekostet. Das Gebäude steht am Edith-Stein-Platz 5, in unmittelbarer Nähe zum Dom. Es gehört dem Domkapitel. Bislang hatte Weihbischof Georgens das Gebäude komplett als Dienstsitz genutzt. Nun wurde seine bisher bestehende Wohnung verkleinert und auf das Obergeschoss begrenzt. Im Erdgeschoss arbeiten seit diesem Monat die Mitarbeiter des Referats für weltkirchliche Aufgaben. Der Amtssitz des Weihbischofs wechselt damit von dem Bischöflichen Ordinariat in der Webergasse 11 in unmittelbare Nähe des Doms. Im neuen Amtssitz wurden die Fenster instand gesetzt sowie die Bodenbeläge, Küchen und Sanitärbereiche erneuert. „Nach mehr als 50 Jahren war eine Sanierung des Gebäudes dringend geboten“, erklärte Dombaumeister Mario Colletto. (ccd) Beim Gottesdienst am Sonntag in der Stiftskirche ist die ökumenische Friedensdekade der Neustadter Kirchen, der Friedensinitiative und des Arbeitskreises Humanitäre Hilfe für Asyl eröffnet worden. Bis 19. November gibt es täglich Friedensgebete und besondere Veranstaltungen. Dazu zählt beispielsweise ein Vortrag von Gernot Lennert, Mainz, zum Thema „Schon wieder Krieg“ mit Blick auf die Situation in der Ukraine und die Lehren aus zwei Weltkriegen am 18. November, 19.30 Uhr, im „Wespennest“. (rhp)

x