Rheinpfalz Regionalnotizen: Aus verrauchter Wohnung gerettet

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Unheimliches Glück hatte am frühen Samstagmorgen ein 27-Jähriger im Mannheimer Stadtteil Vogelstang, als ihn Rettungskräfte aus seiner verrauchten Wohnung in einem Mehrfamilienhaus retteten. Ein Anwohner hatte kurz nach Mitternacht den Brandmelder in der Wohnung des Mannes gehört und daraufhin Feuerwehr und Polizei verständigt. Da der 27-Jährige auf das Sturmklingeln nicht reagierte, musste die Feuerwehr eine Ramme einsetzen, um in die Wohnung zu kommen. Der Mann, der stark alkoholisiert war, war nach Angaben der Polizei total desorientiert und wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik eingeliefert. Grund für die starke Rauchentwicklung war angebranntes Essen, das auf dem Herd vergessen worden war. Bei einem Verkehrsunfall in Mannheim-Rheinau ist am Freitagnachmittag ein dreijähriger Junge schwer verletzt worden. Lebensgefahr besteht aber nicht. Wie die Polizei erst gestern mitteilte, wollte das Kind gegen 14.30 Uhr auf die gegenüberliegende Straßenseite zu seiner Mutter rennen. Dabei lief er hinter einem geparkten Auto auf die Straße, wo er von einem Auto erfasst wurde, an dessen Steuer ein 85-Jähriger saß. Das Auto erfasste den jungen und schleuderte ihn zu Boden. Nach seiner notärztlichen Behandlung wurde der Junge in eine Klinik eingeliefert. „Energiewende oder Energiekrise? Europas Beitrag zu den globalen Klimazielen“ lautet das Thema des dritten Hambacher Gesprächs in diesem Jahr am morgigen Dienstag, 19 Uhr, im Hambacher Schloss. Die Europäische Union sieht sich gerne als Vorreiter einer effektiven Klimapolitik. Doch welchen Beitrag leistet Europa zu den globalen Klimazielen? Ist die Energiewende vielleicht auch eine Energiekrise? Und welche gemeinsamen Vorgehensweisen sind notwendig beziehungsweise zu erkennen? Darüber diskutieren die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) und die Politikwissenschaftlerin Miranda Scheurs, die seit 2008 dem Sachverständigenrat für Umweltfragen des Bundesumweltministeriums angehört. Die Hambacher Gespräche sind eine Veranstaltungsreihe mit Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. Das Leitthema in diesem Jahr lautet „Was nun Europa? Die EU zwischen Vertiefung und Zerfall“. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an lpb.zentrale@politische-bildung-rlp.de. Der frühere BASF-Vorstandschef Jürgen Strube spricht am Dienstag, 15. November, 18 Uhr, im Speyerer Dom über das Thema „Wir Europäer?“. Zuvor findet in Speyer die Jahrestagung des Kuratoriums der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer statt, bei der auch ein neuer Vorsitzender des Kuratoriums gewählt wird. Derzeit bekleidet das Amt Manfred Fuchs aus Mannheim. Dessen dreijährige Amtszeit endet am 31. Dezember. Der 1939 in Bochum geborene Jurist und Manager Jürgen Strube war in seinen 13 Jahren als Vorstandsvorsitzender der BASF seit 1990 Mitglied des Kuratoriums der Europäischen Stiftung Kaiserdom. Mit Ende des Vorstandsamts bei dem Chemiekonzern schied er aus dem Kuratorium aus. „Aufgrund der aktuellen Debatte in und über Europa haben wir Strube gebeten, aus Sicht der Wirtschaft einen Blick auf die aktuellen Fragen zu werfen“, begründete Karl-Markus Ritter, Geschäftsführer der Stiftung, auf Anfrage die Einladung des Referenten. Die Rede Strubes im Speyerer Dom ist öffentlich. |mko

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