Rheinpfalz Region aktuell: David Lindemann führt ab Februar Ministerbüro

David Lindemann, Sohn des ehemaligen Landrats des Saarpfalz-Kreises, Clemens Lindemann, wird zum 1. Februar Büroleiter der saarländischen Wirtschaftsministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD). Das bestätigte ein Ministeriumssprecher. Der 2013 im Bundestagswahlkreis Homburg am CDU-Kandidaten Alexander Funk knapp gescheiterte 38-jährige Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion wechselt damit an eine entscheidende Stelle im Wirtschaftsministerium. Seine künftige Chefin gilt als die wahrscheinlichste Herausforderin der SPD von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bei der im Frühjahr 2017 anstehenden Landtagswahl im Saarland. (cps) Das Versteck war doch nicht so gut wie gedacht: Eine Ladendiebin ist dabei erwischt worden, wie sie Kleidung im Wert von rund 100 Euro an der Kasse vorbei aus einem Textilgeschäft geschmuggelt hat. Wie die Polizei mitteilt, hatte die 31-Jährige aus dem Stadtgebiet die Kleidungsstücke in ihrem Kinderwagen verstaut. Waren in diesem Fall Mitarbeiter des Geschäfts am Fackelrondell der Frau auf die Schliche gekommen, so hat die Polizei bei einem 36 Jahre alten Mann eher zufällig Diebesgut entdeckt. Bei einer routinemäßigen Kontrolle war, so teilte das Präsidium gestern mit, ein noch verpackter Kosmetikartikel zum Vorschein gekommen. Der 36-Jährige behauptete, den Artikel am Morgen gekauft zu haben. Es zeigte sich aber, dass in dem genannten Drogeriemarkt genau dieses Produkt schon seit drei Wochen nicht verkauft worden ist. Die Polizei hat weitere Ermittlungen gegen den 36-Jährigen aufgenommen. (cha) Die Stadtverwaltung hat von ihr erhobene Vorwürfe abgeschwächt, laut derer Flüchtlinge im Spaßbad „Koi“ Frauen gegen deren Willen gefilmt und fotografiert haben sollen. Vorausgegangen waren Berichte des SWR, gemäß der der private Betreiber des „Koi“ die Vorwürfe bestreitet. Der Betreiber behaupte, die Flüchtlinge hätten sich selbst fotografiert. Stadtpressesprecher Jürgen Kruthoff sagte gestern auf Anfrage: „Es kann sein, dass zu Unrecht Vorwürfe erhoben worden sind.“ Die Stadt aber habe auf Hinweise von Betroffenen reagieren müssen, wolle allerdings niemanden vorverurteilen. Grundsätzlich sei das Verhalten der Stadt, mit einer deutlichen Ansprache an die Flüchtlinge zu reagieren, jedoch korrekt gewesen. (wrt)