Kultur Südpfalz Kulturnotizen: Meisterkonzerte mit Klavierquintetten
Am Sonntag, 19. Februar, 11 Uhr, ist im Alten Kaufhaus das erste Landauer Meisterkonzert. Oliver Triendl (Klavier), Kamilla Schatz (Violine), Nahyun Kim (Violine). Friedemann Jörns (Viola) und Alexander Hülshoff (Violoncello) spielen Darius Milhauds Klavierquintett „La création du monde“, Louis Viernes Klavierquintett c-Moll op. 42 und Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur op. 44. Was Clara Schumann über das Klavierquintett ihres Freundes Johannes Brahms sagte, gilt für die Landauer Meisterkonzerte: „Mir ist nach dem Werk, als habe ich eine große tragische Geschichte gelesen.“ Keine Besetzung der Kammermusik hat die Romantiker mehr beflügelt als die Kombination eines volltönenden Klaviers mit einem fast orchestralen Streichquartett. In Landau macht Schumanns Klavierquintett den Anfang – Prototyp einer Gattung zwischen Kammermusik, Sinfonie und Klavierkonzert, zwischen höchstem Überschwang und tiefster Sehnsucht. In weiteren Konzerten der Reihe am 12. März, am 2. April und am 7. Mai folgen die drei großen Quintette von Brahms, Franck und Dvorák. Darum ranken sich Raritäten, die vom Pianisten Oliver Triendl mit handverlesenen Streichern ausgegraben werden, im ersten Meisterkonzert eine jazzige Ballettsuite von Milhaud. Abonnements für die Landauer Meisterkonzerte können noch bis zum 17. Februar in der Kulturabteilung im Rathaus gezeichnet werden. Einzeltickets gibt es im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de und bei der Tickethotline der Kulturabteilung 06341 13-4141. Heute hat um 19.30 Uhr im Studio des Badischen Staatstheaters das Stück „Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ des britischen Autors und Performers Chris Thorpe in der Regie von Premiere. Die nächste Vorstellung ist am 8. Februar. |rhp