Rheinpfalz KOMMENTAR: Startschuss

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Weltmeister Deutschland geht als

einer von mehreren Favoriten in

die Fußball-Europameisterschaft

in Frankreich.

Die Begeisterung für das Turnier ist riesig. Und auch die ihrer Mannschaft zuletzt eher skeptisch gegenüberstehenden Franzosen sind bereit, ein neues Kapitel in ihrem Verhältnis zur Équipe Tricolore aufzuschlagen. Das Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Rumänien gestern war noch nicht angepfiffen, da war das bisher größte Turnier in Europas Fußball-Geschichte praktisch ausverkauft. Die Favoritenrollen sind vergeben an Titelverteidiger Spanien, Weltmeister Deutschland und Gastgeber Frankreich. Für die „Blauen“ spricht, dass Fortuna ihnen gerne hold ist. 1984 führte Michel Platini, der nun als Uefa-Boss ein großes Hurra erleben wollte, es aber nicht kann, weil er gesperrt wurde und nicht in die Stadien darf, das Team zum Titel. 2000 war David Trezeguet der Matchwinner im EM-Finale gegen Italien. Auch 1998 ließ sich der Gastgeber bei der WM nicht aus dem Takt bringen. Das ist Ansporn und Bürde zugleich für das junge Team von Trainer Didier Deschamps. Frankreich ist die Mannschaft, die den Titel am meisten von allen will. Die deutsche Elf wird ihr wahres Gesicht nach zwei durchwachsenen Jahren nach dem WM-Titel ab morgen zeigen. Für die Mannschaft spricht, dass sie sich in einem edlen Kokon befindet. Um sie herum ist ein zweites Team erfahrener Experten. Und die haben alles dafür getan, dass sich bei der EM der maximale Erfolg einstellt.

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