Rheinpfalz Kommentar: Der FCK hat es auf dem Fuß

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat es nach einem Zick-Zack-Kurs in der Rückrunde selbst auf dem Fuß, die Relegation gegen den Bundesliga-16. zu erreichen. Vier Punkte Vorsprung vor dem 1. FC Köln vor den beiden letzten Spielen in Regensburg und gegen den FC St. Pauli, da darf nichts mehr anbrennen. Eigentlich. Denn in der Rückrunde hat der FCK, speziell auswärts und bei Kellerkindern wie dem SV Sandhausen und Erzgebirge Aue, Punkte liegen gelassen. Wer tolle Leistungen zeigt wie die Roten Teufel gegen den 1. FC Köln und gestern zumindest eine Stunde lang gegen den FSV Frankfurt, der muss beim abgestiegenen Schlusslicht Regensburg einfach gewinnen.

FCK-Trainer Franco Foda, der nach schlechten Spielen nicht in Panik gerät und nach großen Auftritten nicht in Euphorie verfällt, freute sich gestern wohl über vier tolle Tore, einen starken Auftritt. Aber Foda vergaß nicht, das Auslassen der Hochkaräter nach der Pause zu rügen, die Nachlässigkeit beim Umschaltspiel zu kritisieren, die den FSV zu Chancen und zum Ehrentreffer kommen ließen.

Der FCK trat gestern als Mannschaft auf; als Mannschaft, in der der Korpsgeist stimmte. Klasse war die Leistung des ungemein disziplinierten Mo Idrissou. Er hatte Schusspech, er ließ einige Chancen aus, aber er bereitete zwei Tore grandios vor. Bemerkenswert war der Auftritt von Benjamin Köhler. Bisher alles andere als eine Verstärkung, zeigte der Wintereinkauf Klasse und Qualität. Foda nahm ihn auch gegen Fans in Schutz, die den Ex-Frankfurter bei seiner Einwechslung schmähten. Es ist eine große Stärke des Trainers, dass er sich gerade vor die Spieler stellt, die Probleme haben. Ein Köhler in dieser Form lässt hoffen!

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