Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Herschberg: Tollität Larissa II. will für Fasnacht begeistern

Larissa Trauthwein ist Fasnachtsprinzessin in Herschberg.
Larissa Trauthwein ist Fasnachtsprinzessin in Herschberg. Foto: Seebald

Pudelwohl fühlt sich die neue Prinzessin der Herschberger Narren in ihrem Heimatdorf. Larissa Trauthwein, für die mit der Inthronisierung ein Traum in Erfüllung gegangen ist, regiert seit dem 16. November die närrische Schar.

Es ist eine CHN-Karriere wie aus dem Bilderbuch: Schon als Kindergartenkind hat sie zu Hause zur Musik getanzt, und die Eltern, selbst keine aktiven Fasnachter, stellten dennoch die entscheidenden Weichen, als sie ihre tanzbegeisterte Tochter zu den Herschberger Narren schickten. „Dort waren auch einige meiner Freundinnen, und es war immer etwas los“, erinnert sie sich. Aus dem anfänglichen Hineinschnuppern in die Welt der Fasnachter wurde schnell die große Liebe, und die heute 21-Jährige durchlief alle tänzerischen Stationen von der Mini- bis zur Funkengarde.

In der Zeit ihrer Regentschaft muss sie das Tanzen einschränken, denn schließlich hat eine Tollität jede Menge repräsentativer Aufgaben zu erfüllen, auf die sie sich jedoch schon ungemein freut: „Die eigenen Prunksitzungen vor heimischem Publikum zu eröffnen, wird ein tolles Erlebnis. Während der Veranstaltung werde ich natürlich oben beim Elferrat sitzen, aber beim abschließenden Schautanz der Funkengarde tanze ich in einer Hauptrolle mit“, verrät sie.

Tanzen ist perfekter Ausgleich zum Bürojob

Im bürgerlichen Leben macht die gebürtige Herschbergerin, die bisher ihrem Heimatdorf die Treue gehalten hat, gerade eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei einem Unternehmen in Maßweiler. Das Tanzen sei zur Arbeit im Büro ein wunderbarer Ausgleich. „Da kann ich mich so richtig auspowern!“ Ihr sportliches Talent stellt sie außerdem beim örtlichen Tennisverein unter Beweis. Sie ist Mitglied der 2019 neu formierten Damenmannschaft.

Als Larissa II. im schicken Kleid bewundert zu werden, ist für sie ein Glanzpunkt im Tollitäten-Dasein. „Ich bin dann sozusagen das Gesicht des Vereins und kann meine Freude über die Fasnacht nach außen strahlen“, wirbt sie begeistert für ihre Rolle. Zudem lerne man ständig andere Prinzessinnen kennen, die in derselben Situation seien und mit denen man interessante Gespräche führen könne. Mit dem Ball der Prinzessinnen in Bad Dürkheim steht am Samstagabend einer der ersten, aber zugleich schönsten Pflichttermine der CHN-Regentin auf dem Programm, bei dem es vor närrischen Hoheiten nur so wimmelt.

„Ich bin damals in die Garde gegangen mit dem Ziel, das hier zu erreichen. Jetzt hat sich mein Traum erfüllt, und ich bin froh, dass ich bei der Inthronisierung so herzlich empfangen wurde.“ Herzklopfen habe sie schon gehabt, gibt sie zu. Aber dank der lieben Worte ihrer Vorgängerin Alina I. sei der Start in die närrische Zeit super geglückt.

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