Rheinpfalz Burg soll barrierefrei werden

Landrat Winfried Hirschberger ist wieder zum Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung, Sicherung und Ausbau kreiseigener Burganlagen gewählt worden. Außer Neuwahlen standen die geplanten Maßnahmen zur Barrierefreiheit auf Burg Lichtenberg auf der Tagesordnung.
vom Architekturbüro Köhler, Wagner & Jung stellte dem Gremium die Pläne für einen barrierefreien Weg zum Musikantenlandmuseum und der Kirche vor. Am Museumsgebäude soll außen ein Aufzug angebaut werden und im Untergeschoss wird ein behindertengerechtes WC eingebaut. Weiterhin müssen Brandschutzmaßnahmen durchgeführt werden, zum Beispiel ein zweiter Rettungsweg im Erdgeschoss und ein Rettungsweg aus dem zweiten Obergeschoss. Die Maßnahmen sind über den Kreishaushalt finanziert. Hirschberger berichtete von laufenden und zukünftigen Projekten in den kreiseigenen Burganlagen. Auf der Michelsburg sind in den kommenden Jahren etliche Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. In der Wasserburg in Reipoltskirchen wurde vor kurzem die Ausstellung Kunst im Grünen eröffnet (wir berichteten), die sich dem Thema Frieden widmet. Der Vereinsvorsitzende wies auch darauf hin, dass der Skulpturenweg an der Wasserburg seit Mai 2014 zur „Europäischen Skulpturenstraße des Friedens“ gehört. Im Spätsommer dieses Jahres erfolgt unter der Federführung des belgischen Künstlers Marc de Roover, der in Burgund wohnt, ein internationales Symposium, das zum weiteren Ausbau der Skulpturenstraße beitragen soll. Außer dem Vorsitzenden wurden auch sein Stellvertreter Helmut Käfer, Schatzmeister Stefan Eckert und Schriftführerin Ulrike Nagel wiedergewählt. Die gleichen Personen wurden auch für den Vorstand der Burgenstiftung im Amt bestätigt. In den Bau- und Finanzausschuss des Burgenvereins wählte die Versammlung Paul Engel, Gerhard Mildau, Volker Schlegel, Fritz Rübel, Ernst Schworm und Michaela Pfeiffer. Als Revisoren wurden Wolfgang Scherz und Werner Zimmermann im Amt bestätigt. Die Stiftung engagiert sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Burgen im Kreis Kusel. In diesem Jahr unterstützt sie, gemeinsam mit der Kreissparkasse und dem Landkreis, schwerpunktmäßig das Symposium auf der Wasserburg. (red)