Rheinpfalz Begegnungsverkehr soll besser möglich sein
Die Ringstraße in Hochstellerhof soll so ausgebaut werden, dass weiterhin ein Begegnungsverkehr möglich ist und 21 Parkflächen zur Verfügung stehen, die nach jetzigem Stand nicht markiert werden. Dies entschied der Ortsbeirat Hochstellerhof am Dienstag. Die Ortsvorsteherin Birgit Hunsicker wird nicht mehr kandidieren.
Der Ortsbeirat fasste zwei einstimmige Beschlüsse: zum Mitsprache- und Diskussionsrecht für rund 30 anwesende Bürger, zumeist Anlieger der Ringstraße auf dem Hochstellerhof. Unter drei Ausbauvarianten der Vorplanung entschied sich der Ortsbeirat dann für die eine Mischflächenvariante in Pflaster mit 21 Parkflächen. Matthias Lang von der Bauabteilung der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land sowie Andreas Durawa vom Ingenieurbüro Durawa und Krupp aus Waldfischbach-Burgalben erläuterten die zweite von insgesamt neun Phasen zum Ausbau der Ringstraße. Es handelte sich um drei Ausbauvarianten für die 240 Meter lange Strecke von der Pirmasenser Straße bis hin zur Abzweigung Wasgaustraße. Der Ausbau mit einem Querschnittbereich von 6,75 bis 7,50 Meter sah bei den ersten beiden Varianten – im Gegensatz zum derzeitigen Zustand des mehr schlecht als rechten Begegnungsverkehrs – Ausbauvarianten in Asphalt mit einseitigem Gehwegbereich und durchgängigen Parkflächen auf einer Seite vor. Variante eins sah 15 und Variante zwei 19 markierte Parkflächen bei einer Gehwegbreite von 1,50 Meter vor. Dabei sei jedoch das Ein- und Aussteigen aus Fahrzeugen auf der Beifahrerseite problematisch. Favorisiert wurde deshalb von Büro und Verwaltung, der Ausbau als Mischverkehrsfläche, wozu es eine Beschlussvorlage gab. Sie ist ebenerdig, insgesamt gepflastert und in der Mitte mit einer Mulde ausgestattet. Diese Variante lehnt sich an den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Trulbens Ortsbezirk Imsbacherhof an. Dabei wäre weiterhin ein Begegnungsverkehr möglich, ohne dass ausdrücklich die 21 möglichen Parkflächen nach derzeitigem Planungsstand markiert sind. Durawa bezifferte die voraussichtlichen Kosten für den reinen Straßenausbau, die bereits relativ genau seien, auf 415.000 Euro. Die Strecke ist als Tempo-30-Zone vorgesehen, in der Aussprache gab es sogar Überlegungen, die Geschwindigkeit noch mehr zu reduzieren oder eine Spielstraße einzurichten. Darüber will der Rat sich jedoch erst in den weiteren Planungsphasen intensiver beschäftigen, denn vordergründig ist es laut Lang, in die Bezuschussung zu kommen. Die Ringstraße sei nicht einziges Projekt in der Verbandsgemeinde, Straßen in anderen Orten mit Wiederkehrenden Beiträgen für Verkehrsanlagen würden ebenfalls zur Bezuschussung eingereicht. Nächster Schritt ist nun die Zustimmung des Ortsgemeinderates Trulben.