Rheinpfalz Änderungen beim Gemeindehaus

Der Anbau an das Bürgerhaus, der Zustand der Wirtschaftswege und die Jahresabschlüsse 2010 und 2011 waren die wichtigsten Themen, die der Gemeinderat Rutsweiler/Lauter zu beraten hatte. Außerdem wurde ein neues Ratsmitglied verpflichtet.

Beim Anbau ans Bürgerhaus gab es einige Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung, die Architekt Hagen Bojak erläuterte. Statt des vorgesehenen Putzraums wird es eine zusätzliche Toilette geben. Ein Teil des nicht genutzten Kellers soll Bretterboden und Trockenbauwände bekommen und dann für Putzmittel und als Abstellraum genutzt werden. Die zusätzlichen Kosten für diese Änderungen betragen weniger als 1000 Euro, wobei der Mauerdurchbruch für eine Tür am meisten zu Buche schlägt. Eine Liste mit den geplanten Eigenleistungen wurde zusammengestellt. Sie betreffen Dämmung, Deckenverkleidung, Flies-, Schreiner- und Malerarbeiten sowie die Außenanlage. Firmen sollen für Estrich, Innen- und Außenputz und die Fenster beauftragt werden. Da jeder Auftrag weniger als 10.000 Euro umfasst, erfolgt eine nicht-öffentliche Ausschreibung. Wegen der zugesagten Fördermittel aus dem Investitionsstock werden die Arbeiten auf die Jahre 2014 und 2015 verteilt. Der Gemeinderat befürwortete dieses Vorgehen einstimmig. Eine längere Diskussion gab es über die Wirtschaftswege, die unter Starkregen sehr gelitten hatten. Die zugelaufenen Gräben müssen gereinigt, die Querrinnen aus Holz ausgetauscht werden. Für einige Arbeiten ist der Einsatz eines Graders sinnvoll. Ortsbürgermeister Dirk Landfried will klären, ob die Ausleihe eines Graders bei einem Maschinenring oder das Angebot einer Firma günstiger ist. Bei der Überprüfung der Jahresabschlüsse 2010 und 2011 hatte es keine Beanstandungen gegeben. Die Gemeinderäte stimmten beiden Abschlüssen einstimmig zu. Zwei weitere Themen konnten ebenfalls sehr schnell verabschiedet werden: Landfried und die erste Beigeordnete Gisela Boldt verzichten auf eine Telefonpauschale. Zudem wurde beschlossen, dass künftig auch die Niederschriften des nichtöffentlichen Teils allen Gemeinderäten zugestellt werden. Sagda Stenzhorn, der an der konstituierenden Sitzung nicht hatte teilnehmen können, wurde für den Gemeinderat verpflichtet. Landfried informierte, dass an die Band „Hungrige Wölfe“/„Kategorie C“ – die der rechtextremen Szene zugeordnet werde – keine Räume oder Plätze für ein Konzert vermietet werden sollen. Eine Straßenlampe, die durch einen Autounfall beschädigt wurde, ist inzwischen repariert – zwei weitere Lampen müssen ausgetauscht werden. Die Bauarbeiten an der Kita Kreimbach-Kaulbach/Rutsweiler sind fast abgeschlossen, Ende September sind die Räume bezugsfertig. Endgültige Fertigstellung soll Ende Dezember sein. Ein Ratsmitglied listete noch weitere Probleme auf: Der Randstein einer Verkehrsinsel an der B 270 ist von Schwerverkehr beschädigt worden und muss ausgetauscht werden. In der Bergstraße haben sich zwei Kanaleinläufe gesenkt. Außerdem sollen die Bürger daran erinnert werden, dass sie die Gehwege freischneiden. Schließlich wurde vorgeschlagen, für Feiern im Bürgerhaus das Geschirr zur ergänzen und künftig nach jeder Veranstaltung zu kontrollieren. (dhb)

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