Hockey RHEINPFALZ Plus Artikel Wie die Frankenthalerin Sonja Zimmermanndie Hockey-WM erlebt

Sonja Zimmermann (links, während der Nationalhymne vor dem Spiel gegen Chile) hat gut lachen. Die Form der „Danas“ sei gut. Am S
Sonja Zimmermann (links, während der Nationalhymne vor dem Spiel gegen Chile) hat gut lachen. Die Form der »Danas« sei gut. Am Samstag geht es gegen Südafrika um den Einzug ins Viertelfinale.

Für die „Danas“, die deutsche Damen-Hockeynationalmannschaft, beginnt bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden und Spanien die heiße Phase. Im sogenannten Crossover-Spiel gegen Südafrika (Samstag, 17 Uhr) will sich das Team um die Frankenthaler Co-Kapitänin Sonja Zimmermann fürs Viertelfinale qualifizieren. Ein Spiel, das für die 23-Jährige gerade recht kommt.

An Südafrika haben Sonja Zimmermann und Co. noch gute Erinnerungen. Bei den Olympischen Spielen in Tokio gab’s in der Vorrunde ein glattes 4:1. Und auch jetzt gehen die „Danas“ wieder als Favorit in die Partie. Zimmermann beschreibt den kommenden Gegner als „gemischte Mannschaft. Sehr athletisch, viele unterschiedliche Spielerprofile. Das macht sie unberechenbar.“ Am besten schaue man da nur auf sich selbst, spiele die eigenen Systeme und reagiere schnell bei gegnerischen Angriffen.

Die Partie kommt der 23-Jährigen nicht ungelegen. So bleibe man im Spielrhythmus und könne noch an ein paar Baustellen arbeiten. „Es ist gut, dass wir das Spiel haben und nicht nur trainieren. So kommt der Puls wieder auf Hochtouren“, sagt die Frankenthalerin.

„Müssen konstanter werden“

Die Leistungen gegen Chile (4:1), die Niederlande (1:3) und Irland (3:0) seien gut gewesen. „Aber wir haben immer wieder so Phasen. Wir müssen lernen, die Leistung konstant abzurufen“, sagt Zimmermann.

Die Verteidigerin, die in der kommenden Saison vom Mannheimer HC zum HC Bloemendaal in die Niederlande wechselt, hat sich auch schon in die Torschützenliste eingetragen. Beim 3:0 gegen Irland verwandelte sie einen Siebenmeter zum Endstand. Der ging von ihr aus gesehen links unten ins Eck. „Genau da sollte er auch hin“, sagt sie. Wer schießt, das spreche man auf dem Spielfeld ab. Wichtig sei, die Ruhe zu bewahren und seine Routine durchzuziehen.

Keine Langschläferin

Die Stimmung in der Mannschaft sei gut. Das sei auch immer eine Herausforderung, wenn man als Gruppe so lange zusammen sei. Die Zeit vertreiben sich die „Danas“ dann auch mit Filmabenden. Von „Contra“ über James Bond bis hin zur Doku über die Fußballfrauen sei alles dabei, sagt Sonja Zimmermann. Auch die Eltern, die zur Unterstützung nach Amsterdam gekommen sind, habe sie schon ein paar Mal getroffen.

Ganz wichtig sei bei so einem Turnier auch die Regeneration. So bekämen die „Danas“ auch die Möglichkeit, mal lange zu schlafen. Eine Langschläferin sei sie allerdings nicht, meint Sonja Zimmermann. „Ich war dann schon um 6.50 Uhr wach, obwohl wir bis 10 hätten schlafen können“, sagt sie und lacht. Sie bemühe sich dann, Zimmergenossin Pia Maertens (RW Köln) nicht aufzuwecken.

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