Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Rhein-Neckar Löwen wollen im Pokal ins Viertelfinale

Juri Knorr.
Juri Knorr.

Mit einem Sieg am Mittwoch (19 Uhr, SNP Dome Heidelberg) im DHB-Pokal-Achtelfinale gegen den Ligarivalen TVB Stuttgart können die Rhein-Neckar Löwen der bislang völlig missratenen Saison einen etwas hübscheren Anstrich geben.

Denn sollten die Löwen das Spiel gewinnen, und würden sie auch die Hürde Viertelfinale nehmen, dann wären sie erstmals wieder seit dem Pokalsieg 2018 beim Final Four dabei.

Das letzte große Ziel

Es ist das letzte große Ziel in dieser Saison. In der European League schafften es die Löwen nach der Niederlage bei Benfica Lissabon nicht in die Gruppenphase, in der Bundesliga rangiert das verjüngte Team mit zwölf Punkten aus 14 Spielen auf dem elften Platz. „Der Pokal ist der kürzeste Weg zu einem Titel – und um sich international zu qualifizieren“, sagte Löwen-Trainer Klaus Gärtner.

Mit dem TVB Stuttgart haben die Löwen Anfang Oktober schlechte Erfahrungen gemacht. Nach einer desolaten Leistung unterlagen sie 30:35, Trainer Klaus Gärtner ließ seinem Frust freien Lauf und überlegte laut, ob er noch der richtige Mann ist. Vorbei. Gärtner unterstrich, dass die Stuttgarter sich auf der Torhüterposition mit dem Kroaten Ivan Pesic enorm verstärkt haben. Am Sonntag aber enttäuschte die Mannschaft und unterlag zu Hause gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 22:34.

Knorr nicht geimpft?

Für Wirbel sorgte gestern ein Bericht des NDR, in dem berichtet wurde, dass Löwen-Spielmacher Juri Knorr noch nicht geimpft sei und womöglich die EM in der Slowakei und Ungarn im Januar verpasst, weil das Turnier unter 2G-Bedingungen ablaufen soll. Der 21-Jähre erkrankte im November des vergangenen Jahres an Corona. Ein Genesener muss sich nach sechs Monaten impfen lassen, um weiter unter 2G zu fallen. Knorr steht im erweiterten Kader von Bundestrainer Alfred Gislason.

Nicht kommentieren wollte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann einen Bericht des „Mannheimer Morgen“, wonach es atmosphärische Störungen zwischen Torhüter Andreas Palicka und dem Klub gibt. „Richtig ist, dass Andreas Palicka neben seinen andauernden und immer wieder aufbrechenden Knieproblemen zuletzt erkrankt gefehlt hat“, sagte sie.

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