Handball
Rhein-Neckar Löwen: Achtelfinale erreicht
Gut, dass es immer schnell weitergeht. Nach dem enttäuschenden Auftritt bei Frisch Auf Göppingen am Sonntag und der 32:34-Niederlage zeigten die Löwen eine Reaktion. Diesmal waren sie nach zehn Minuten da, zogen ihr Tempospiel durch. Und setzten sich Tor um Tor ab.
„Die Grundeinstellung, die du für ein Europapokalspiel brauchst, haben wir von der ersten Minute an gezeigt“, betonte Trainer Martin Schwalb, der aber die Chancenverwertung vor der Pause bemängelte.
Tollbring führt die zweite Welle an
Schwalb hatte sich auch für diese Partie wieder etwas ausgedacht. Diesmal führte Jerry Tollbring, der für Uwe Gensheimer spielte, die zweite Welle an, machte das gut. „Ich habe nicht so viel gespielt dieses Jahr. Ich freue mich zu spielen. Ich habe diese Variante früher viel gespielt, liebe es, oft den Ball zu haben“, sagte Jerry Tollbring, der sich für den Sommer mit Abschiedsgedanken trägt. Auch Rückraum-Talent Philipp Ahouansou bekam wieder viel Einsatzzeit, nutzte sie zu fünf Toren. Das Spitzenspiel bei den Füchsen Berlin am Sonntag (13.30 Uhr) beschließt diese intensive Woche für die Löwen.
So spielten sie
Rhein-Neckar Löwen: Katsigiannis, Gierse - Lagergren, Schmid (2/2), Nilsson (5) - Groetzki (6), Tollbring (6) - Kohlbacher (1) - Nielsen (3), Gislason (5), Ahouansou (5), Kirkelökke (4), Patrail
Grundfos Tatabanya: Bartucz, Konecny - Ancsin (7), Gyori (3), Zdolik (1) - Peter Hornyak (2), Molnar - Bognar - Bozovic (1), Bence Hornyak (6), Juhasz (5), Sipos, Sunajko (2), Debreczeni (3)
Spielfilm: 4:1 (5.), 8:5 (13.), 11:6 (20.), 15:8 (26.), 25:16 (38.), 33:25 (51.), 36:28 (54.) - Siebenmeter: 3/2 - 4/2 - Zeitstrafen: 0/2 - Beste Spieler: Groetzki, Tollbring, Ahouansou - Barucz, Ancsin - Schiedsrichter: Bolid/Huric (Österreich).