Kommentar
Mats Hummels zurück im Fußball-Nationalteam – die richtige Entscheidung
Der Dortmunder Mats Hummels zeigte bislang in dieser Saison überragende Leistungen. Ja, er ist 34 Jahre alt, aber er ist nach wie vor der beste deutsche Innenverteidiger. Sein Stellungsspiel, seine Spielöffnung – eine Augenweide. Es war richtig, dass der ehemalige Bundestrainer Hansi Flick es in der Nationalmannschaft zunächst einmal ohne ihn probierte, aber weder Antonio Rüdiger, noch Niklas Süle, geschweige denn Nico Schlotterbeck waren die Abwehrchefs, die die deutsche Defensive zusammenhielten. Das hat der neue Bundestrainer Julian Nagelsmann erkannt und nominierte ihn nun für die USA-Reise mit Testspielen gegen die USA und Mexiko. Die Rolle rückwärts ist also verständlich. Damit kehrt Hummels bereits zum zweiten Mal zurück, auch Joachim Löw holte ihn ja für die Euro 2021.
Führich hat es verdient
Dass Nagelsmann keinen ausgewiesenen Rechtsverteidiger für den Trip in die Vereinigten Staaten nominiert hat, spricht womöglich dafür, dass er künftig mit Dreierkette spielen lässt. Oder er zieht Niklas Süle oder Jonathan Tah ganz nach rechts. Angreifer Chris Führich vom VfB Stuttgart hat die Berufung absolut verdient, er ist schon seit Monaten ein Aktivposten beim VfB Stuttgart. Ein bisschen verwundert die Personalie Robert Andrich. Der Sechser von Bayer Leverkusen hat seinen Stammplatz in der Werkself verloren. Und Kevin Behrens von Union Berlin? Warum denn nicht! Ohne echten Mittelstürmer geht es nicht und Niclas Füllkrug hat ein wenig Konkurrenz.