Sport
Kommentar zu Alternativ-Programmen im Fußball: Emsig bei der Ersatzbeschäftigung
Am 8. Mai will Fußball-Regionalligist Lok Leipzig im Bruno-Plache-Stadion ein imaginäres Spiel gegen einen „unsichtbaren Gegner“ austragen. Die Geistertickets à ein Euro pro Stück verkaufen sich wie geschnitten Brot (70.000!). Der Erlös soll dem Klub, bei dem der Bad Dürkheimer Wolfgang Wolf Sportdirektor und Trainer ist, durch die Corona-Krise helfen. Ähnliche Aktionen gibt es oft. Hut ab, Fans!
Beim 1. FC Kaiserslautern ist das kein Thema. Wohl auch deshalb, weil der dauerfinanzschwache Drittligist seine Fans nicht um Geld bitten will, das bei einer etwaigen späteren Insolvenz eher an andere Gläubiger gehen würde. „Wir bekommen viele verschiedene Anfragen von Fans, die viele und tolle Ideen haben. Dafür großen Dank! In der aktuellen Situation wollen wir aber keine vorschnelle Aktion machen, um Geld von den Fans einzusammeln“, sagt FCK-Sprecher Stefan Roßkopf.
Höheres Risiko bei klammem FCK
Ähnlich ist es beim immer wieder geforderten Verkauf von FCK-Aktien an Kleinanleger. Diese Investitionssäule bleibt auch wegen des hohen Risikos vorerst dicht.
Während der Ligapause in der Corona-Krise rückt der E-Sport immer mehr in den Vordergrund. Der Ex-Lauterer Niclas Stierlin trifft am Samstag um 14 Uhr zur eigentlichen Anstoßzeit für Unterhaching auf Marcel Bär von Eintracht Braunschweig – an der Konsole via Internet . An der spielt vom FCK Simon Skarlatidis am Wochenende bei einem Fifa-Fanturnier mit (zu sehen auf twitch.tv). Manche wird es erfreuen.
