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Kommentar: Die „Roten Bullen“ tun der Fußball-Bundesliga gut
RB Leipzig ist „Herbstmeister“ 2019 und kann 2020 auch deutscher Fußball-Meister werden.
Rasenballsport Leipzig – RB – der Name ist eine Deckbezeichnung für Red Bull. Zugegeben eine Verballhornung der Statuten- und Lizenzgeber von DFB und DFL. Brause hin, Brause her – die Arbeit, die seit dem Einstieg Ralf Rangnicks dort geleistet wurde (und wird) ist großartig: der Aufstieg von der Regionalliga in die Bundesliga, der Einzug ins DFB-Pokalfinale 2019, die zweite Qualifikation für die Champions League und jetzt „Herbstmeister“ der Fußball-Bundesliga. Die Erfolge wurden durch das großzügige Engagement von Red Bull natürlich erleichtert. Aber die Konzeption, eine junge, hungrige Mannschaft aufzubauen, RB Salzburg als „Farm Team“ zu nutzen und auf eine zweite Mannschaft zu verzichten, ging auf.
Volltreffer Nagelsmann
RB Leipzig hat im Sommer mit Julian Nagelsmann den perfekten Trainer für diese Mannschaft gewonnen. RB hat eine DNA , die lebt der Klub, ein Magnet in Sachsen. Das Produkt wird in der Stadt und in der Region angenommen. Die Fankultur ist erstklassig – Randale hat Hausverbot. Beim RB-Gastspiel in Paderborn gab es erste Pyro-Sünder im Leipziger Block. Oliver Mintzlaff kündigte Haus- und Stadionverbote an. „Pyro ist gefährlich, gefährdet andere“, sagt der Geschäftsführer. RB weiß viele Familien im Stadion, die sollen ihren Spaß weiter sicher genießen können. RB tut der Bundesliga gut.