Sport Jeff Strasser Praktikant bei FCK-Coach Runjaic
KAISERSLAUTERN (zkk). Wenn der Ball im Mittelpunkt steht, machen auch knapp zweieinhalb Stunden Training Spaß. So gesehen, so geschehen gestern Nachmittag beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.
Ein alter Bekannter ist für drei Wochen zurück auf dem Betzenberg: Jeff Strasser, der vom 1. Juli 1999 an bis Ende 2002 in 81 Spielen das FCK-Trikot in der Bundesliga trug, absolviert sein Praktikum in der Ausbildung zum Fußball-Lehrer an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef bei seiner alten Fußball-Liebe. In seiner Luxemburger Heimat ist der 40-jährige seit 2010 Trainer von CS Fola Esch. „Für uns heißt es, die Ruhe zu bewahren“, sagt FCK-Coach Kosta Runjaic mit Blick auf den Umbauprozess. Noch sieht er die neue Mannschaft in der Findungsphase. Am Sonntag (13.30 Uhr) gastiert der FCK im Stadion An der Alten Försterei beim selbst ernannten Aufstiegsanwärter Union Berlin. Eine feste Größe im taktischen Konzept der Lauterer ist Alexander Ring. Nach herausragendem Start in die letzte Saison wurde der forsche Finne durch eine langwierige Verletzung aus dem Rhythmus gerissen. Ring ackert, Ring rackert – aber auch in der neuen Saison fand der lauf- und zweikampfstarke Mittelfeldmann noch nicht zurück zu seiner Bestform. Die Passsicherheit und der Abschluss fehlen dem 24-Jährigen derzeit. „Er will zu viel, manchmal ist weniger mehr! Daran arbeiten wir“, beschreibt Runjaic den Lernprozess. In der Länderspielpause wird der FCK zwei Testspiele bestreiten: Dem Benefizspiel am 1. September (18 Uhr) beim BSC Oppau folgt am 4. September (17.30 Uhr) in Sursee in der Schweiz die Partie gegen den von Markus Babbel trainierten Schweizer Erstligisten FC Luzern.
