Sport RHEINPFALZ Plus Artikel Hallenhockey: Zweitligist TG Frankenthal bezwingt Rüsselsheimer RK 8:3

Johannes Zurke (rechts) war gegen Rüsselsheim der Aktivposten im Sturm der TG Frankenthal und belohnte sich mit zwei Toren.
Johannes Zurke (rechts) war gegen Rüsselsheim der Aktivposten im Sturm der TG Frankenthal und belohnte sich mit zwei Toren. Foto: Bolte

Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal feiert als Spitzenreiter der Südgruppe Weihnachten. Die TG bezwang am Freitagabend in eigener Halle den Rüsselsheimer RK 8:3 (5:3). Dabei taten sich die Gastgeber vor allem in der Anfangsphase schwer.

Im Prinzip war es für die TG nichts Neues in dieser Saison: Der Gegner steht hinten drin, lässt Frankenthal das Spiel machen und setzt selbst auf Konter. Bis zum 0:1 durch Niklas Schmitt (8.) ging die Taktik der Gäste auch auf. Doch mit zunehmender Spielzeit kam mehr Zug in die Aktionen der TG. Der wieder sehr agile Johannes Zurke (Strafecke), Johannes Gans und Sven Becker (Strafecke) drehten die Partie bis zur 20. Minute. „Wir haben nicht die Bande doppelt besetzt“, meinte Johannes Zurke. Das habe es dem Gegner einfach gemacht, die Angriffsbemühungen der TG zu unterbinden. Und vorne sei im Aufbau zu wenig Bewegung gewesen. Bis zur Pause hielt die TG den Zwei-Tore-Vorsprung nach Treffern von Zurke und Lauritz Fuchs bei Gegentoren von Mirco Fuchs und Niklas Isselhard.

Nach dem Seitenwechsel hatte Frankenthal die Partie dann weitgehend unter Kontrolle. Bei den Gästen ließen die Kräfte nach. Und ihr bester Stürmer Niklas Schmitt konnte mit einer Knieverletzung nicht mehr mitspielen.

Bis zum Ende hohes Tempo

Die TG ging bis zum Ende hohes Tempo und war immer bemüht, das Ergebnis noch freundlicher zu gestalten. „Ich bin vor zwei Jahren wegen eines Tores abgestiegen. Ich will nicht, dass wir wegen eines Tores nicht aufsteigen“, erläuterte TG-Coach Timo Schmietenknop. Die Mannschaft könne auch 60 Minuten hohes Tempo gehen. „Vollgas ist die Devise“, betonte der TG-Trainer. Er konnte nach weiteren Treffern von Gans, Sandro Reinhard und Lauritz Fuchs „mit einem guten Gefühl“ in die Weihnachtspause gehen. „Und mal schauen, wie Stuttgart am Samstag so spielt.“ Die Kickers und die HG Nürnberg sind wohl für die TG die Hauptkonkurrenten um den Aufstieg.

Das gute Gefühl für die Feiertage hatte auch Johannes Zurke. „Das können wir jetzt ganz entspannt angehen.“ Im Feld spielt er Verteidiger. In der Halle darf er stürmen. Der Lohn für eine sehr engagierte Leistung gegen Rüsselsheim waren zwei Treffer. „Aber wir sind nach der letzten Saison alle top motiviert!“

So spielten sie

TG Frankenthal: Bernet - Beck, Schneider, Schwindt, Dopp, Becker, Gans, Fuchs, Cunningham, Reinhard, Zurke, Frank

Rüsselsheimer RK: Helfrich (Scherer) - Bosche, Dudel, Fuchs, Hajri, Hupf, Isselhard, Klee, Schmitt, Trautmann

Tore: 0:1 Schmitt (8.), 1:1 Zurke (16., Strafecke), 2:1 Gans (18.), 3:1 Becker (20., Strafecke), 3:2 Isselhard (21.), 4:2 Zurke (25.), 5:2 Lauritz Fuchs (29.), 5:3 Mirco Fuchs (30., Strafecke), 6:3 Gans (43.), 7:3 Reinhard (54.), 8:3 Fuchs (56.) - Strafecken: 3/2 - 1/1 - Grüne Karte: Fuchs - Beste Spieler: Zurke, Fuchs, Becker - Isselhard, Trautmann - Zuschauer: 460 - Schiedsrichter: Holzmüller (München)/Schultz (Frankfurt).

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