handball
Gorpishins mit Schlüsselrolle bei den Eulen Ludwigshafen
Diesmal legte Abt den Schwerpunkt in der Vorbereitung auf die Defensive. „Wir haben zuletzt viele Tore gemacht, wir wollen es jetzt aber auch schaffen, die Zahl der Gegentore zu reduzieren, in der Abwehr eine Schippe drauflegen“, sagt der Trainer.
Die Aufgabe in Coburg ist alles andere als einfach. Die Mannschaft des dänischen Trainers Brian Ankersen befindet sich auch im Aufwind und überraschte zuletzt mit zwei Siegen in Potsdam und in Hagen. Abt sieht in dem kommenden Gegner eine Mannschaft, „die in dieser Saison einiges erreichen kann“. Coburg punktete bisher durch sein variables Angriffsspiel.
Eine Verstärkung
Einen Schlüsselrolle kommt Sergey Gorpishin zu. Der Kreisläufer, der nach dem Ausfall von Christian Klimek bis zum Saisonende von ZSKA Moskau verpflichtet wurde, hat zuletzt bewiesen, dass er eine Verstärkung sein kann. So überzeugte der in Erlangen geborene Kreisläufer gegen Nettelstedt-Lübbecke. Wichtig, denn Max Haider fiel ja aus. „Ich fühle mich bei den Eulen sehr wohl, es wird von Training zu Training immer besser“, sagte Gorpishin.
Auch im Angriff erwartet Abt noch eine Steigerung. „Wir wollen mutig sein. Wenn sich gute Chancen bieten, dann voll drauf“, betonte der Coach. Einer, der sich stets traut, ist Marc Robin Eisel, der mit seinen Schlagwürfen aus dem Rückraum so manchen Keeper überrascht. Der 24-Jährige war der nächste Lichtblick, bestach mit Leidenschaft, Mut und Willen.