Eishockey Die Adler Mannheim als Frühstarter
„Ein Geheimnis dafür gibt’s nicht. Einfach das Bully gewinnen – und los geht’s, vielleicht auch mit etwas Glück“, stellte Borna Rendulic fest, dem am Freitagabend beim 4:2-Erfolg bei den Schwenninger Wild Wings schon nach 33 Sekunden der 1:0-Führungstreffer gelungen war.
Am Ende stand der siebte Sieg ins Serie, die die Adler am Sonntag (16.30 Uhr, SAP-Arena) gegen den ERC Ingolstadt natürlich ausbauen möchten. Was nur deshalb funktionieren kann, weil sie sich im baden-württembergischen Derby trotz eines kleinen Durchhängers nach der klaren 3:0-Führung (Tore: Luca Tosto und Matthias Plachta) den Dreier dann doch nicht nehmen ließen. „Große Mannschaften wissen, wie man enge Spiele gewinnt“, befand Nico Krämmer. „Wir wissen, wie wir das zu Ende spielen müssen, betonte Borna Rendulic.
Der junge Vater ist hellwach
Der junge Vater Krämmer – vor einer Woche kam Töchterchen Nola zur Welt – hatte das 3:0 Plachtas fantastisch vorbereitet, das 4:2 gelang erneut Plachta, diesmal ins verwaiste Tor. Zum guten Star sagt er: „Frühe Tore zeigen immer Professionalität. Wir sind mental gut vorbereitet und wach.“ Gilt auch für ihn, trotz vielleicht etwas kürzerer Nächte zu Hause mit dem Baby. „Schon komisch, von zu Hause jetzt weg zu sein“, sagte Krämmer in Schwenningen lächelnd, „aber die rocken das in der Familie“.