Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel DFB-Pokal: FCK nach Brandenburg, FKP zieht einen großen Namen

Der FKP (hier Luca Dimitrijevic) darf zum zweiten Mal jubeln.
Der FKP (hier Luca Dimitrijevic) darf zum zweiten Mal jubeln.

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern muss in der ersten Runde des DFB-Pokals zu einem Neuling. Südwestpokal-Sieger FK Pirmasens bekommt eines der großen Lose für Mitte August.

Ab und zu beschert der Fußball, speziell die erste Runde im DFB-Pokal, auch dem sehr Interessierten noch Rätsel. So am Sonntagabend, als der „RSV Eintracht 1949“ dem 1. FC Kaiserslautern als Gegner zugelost wurde. Leichter war die Zuordnung da schon beim FK Pirmasens: Die Horebstädter empfangen den Hamburger SV.

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RSV Eintracht 1949 – das ist der Landespokalsieger von Brandenburg, 1:0-Sieger gegen den VfB Krieschow. In der abgelaufenen Saison wurde der Club, der in Stahnsdorf zwischen Potsdam und Berlin beheimatet ist und der auch sehr erfolgreiche Basketballer hat, Vierter der Südstaffel in der Oberliga Nordost. Ein Fünftligist also, der erstmals für den DFB-Pokal qualifiziert ist und nun vermutlich eine Spielstätte suchen muss. Denn der Sportplatz Heinrich-Zille-Straße bietet nur 1800 Zuschauern Platz.

Spiel in Berlin oder Babelsberg?

Das dürfte zu wenig sein für ein Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern: „Kaiserslautern steht für viel Tradition und wird viele Fans mitbringen“, sagte der bei der Auslosung durch Sprintstar Owen Ansah im Studio anwesende RSV-Trainer Patrick Hinze. In der Diskussion als Austragungsort sind nun das Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion oder das Mommsenstadion in Berlin.

FCK-Sportdirektor Marcel Klos’ Kommentar zur Auslosung: „Als Pokalneuling ist der RSV Eintracht Stahnsdorf eine interessante Aufgabe für uns. Es geht gegen einen Gegner, gegen den wir noch nie angetreten sind. Wir werden uns professionell auf die Partie vorbereiten, das Spiel fokussiert angehen und wollen natürlich eine Runde weiterkommen.“

Husterhöh-Stadion oder nicht?

Bis sieben Paarungen vor Ende war sogar noch das pfälzische Duell FKP-FCK möglich, ehe Ansah die Lauterer herausfischte. Die Pirmasenser dürften nicht böse gewesen sein, denn sie bekamen den Traditionsverein und Bundesligaaufsteiger Hamburger SV zugelost. „Das ist ein sehr gutes und großes Los für uns. Gegen Ende der Auslosung war der HSV aus meiner Sicht das beste Los, was noch im Topf war. Wir überlegen jetzt in Ruhe, wie wir das machen. Aber ich denke, dass wir versuchen werden, das Spiel zu Hause in Pirmasens durchzuführen“, kommentierte FKP-Aufsichtsratmitglied Marc-Kevin Schaf das Los.

Auch die Klubs aus der näheren Umgebung durften sich fast durchweg über attraktive Lose freuen. Das ganz große Los zog Wehen Wiesbaden in Meister Bayern München, der FSV Mainz 05 muss zum reizvollen Duell mit Dynamo nach Dresden reisen. Der FC Homburg erwartet Bundesligaabsteiger Holstein Kiel, der 1. FC Saarbrücken bekommt es mit dem 1. FC Magdeburg zu tun, und der SV Sandhausen, gerade aus der Dritten Liga abgestiegen, empfängt Erstligist RB Leipzig. Zweitligist Karlsruher SC gastiert in Runde eins, die von 15. bis 18. August ausgetragen wird, in Meuselwitz, die SV Elversberg beim SSV Ulm.

Weitere interessante Begegnungen: Borussia Dortmund muss beim ebenso traditionsreichen Nachbarn Rot-Weiss Essen antreten, Schalke 04 fährt zu Lok Leipzig, und Zweitligaaufsteiger Arminia Bielefeld empfängt Erstligist Werder Bremen.

Objekt der Begierde: der DFB-Pokal.
Objekt der Begierde: der DFB-Pokal.

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