Handball
Das Spiel des Jahres für die Eulen Ludwigshafen
Im Heimspiel gegen Rostock kann der neue Trainer Michel Abt wieder auf den Kader aus der letzten Partie gegen Dessau zurückgreifen. Schon in der Nacht nach dem Spiel hat Abt das Bildmaterial des kommenden Gegners angesehen. Er hat die letzte Partie schnell abgehakt und nach vorne geschaut. „Es ist schade, dass es nur zu einem Punkt gereicht hat, aber der Punkt ist viel wert. Jetzt haben wir es weiterhin selbst in der Hand und müssen aus den beiden Spielen zwei Punkte holen“, sagte Abt.
Bleibt Abt Eulen-Trainer?
Dabei macht der 31-Jährige kein Geheimnis daraus, dass die Drucksituation unverändert ist. Und er weiß, dass im Saisonendspurt solche Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen können. Abt spürt das Vertrauen der Mannschaft. „Eigentlich war ich auf eine Pause eingestellt, aber ich fand die Anfrage so spannend, um diese Herausforderung auch anzunehmen. Dafür gebe ich 16 Tage lang Vollgas, bin gefühlt nicht zu Hause, sondern nur am Schlafen, in der Schule oder beim Handball“, sagte Abt. Geht es nach der Saison mit ihm bei den Eulen weiter? „Ich habe mir darüber erst wenig Gedanken gemacht. Da hängt einfach viel zusammen, die Familie und die Schule. Eines kann ich verraten. Das erste Heimspiel war ein Riesenerlebnis, und ich habe weiterhin Lust darauf“, sagte er.
Abt freut sich schon auf die Partie gegen Rostock mit ihrem Trainer Till Wiechers.
Die rote Wand
Abt ist Feuer und Flamme für seine Mission bei den Eulen. Er identifiziert sich voll mit der Mannschaft und seinen Fans. Auch beim Saisonfinale setzen die Eulen auf die einmalige Ebert-Hallen-Atmosphäre, die die Eulen am Dienstagabend vor 1773 Zuschauern beim 31:31 gegen Dessau-Rosslauer HV beflügelte. Deshalb hat Geschäftsführerin Lisa Heßler erneut das Motto „Alle in Rot“ ausgerufen. Die „rote Wand“ als Symbol für die Einheit von Mannschaft und Fans.
Etliche werden verabschiedet
Die Fans sollen auch noch nach dem Abpfiff in der Halle bleiben, wenn Geschäftsführerin Lisa Heßler den langjährigen Co-Trainer Frank Müller, Kapitän Gunnar Dietrich, Jannik Hofmann, Hendrik Wagner, Yessine Meddeb, Stefan Job, Veit Schlafmann und Jan Waldgenbach verabschiedet, die zum Saisonende den Verein verlassen. Zuvor soll aber der Klassenerhalt gesichert werden.