Eishockey RHEINPFALZ Plus Artikel Chancenverwertung bleibt Manko der Adler Mannheim

 David Wolf (lin) gegen Georgiy Saakyan.
David Wolf (lin) gegen Georgiy Saakyan.

Die Chancenverwertung bleibt das große Manko bei den Mannheimer Adlern. Nach einem intensiven Spiel bei den Pinguins Bremerhaven unterlagen die Adler Mannheim mit 3:4 (1:1, 2:1, 0:1, 0:1) in der Verlängerung.

Nach dem ersten Drittel hatte es noch Unentschieden geheißen. Arkadiusz Dziambor brachte die Mannheimer in Führung (8.). Für den 20-Jährigen war es der erste DEL-Treffer. „Ein Traum wird wahr“, kommentierte der Verteidiger. Wirklich glücklich wirkte er dabei aber nicht.

Immerhin hielt sein Führungstreffer nur knapp sechs Minuten. Dann nutzten die Gastgeber eine Strafzeit gegen Matthias Plachta zum Ausgleich durch Alexander Friesen (14.). „Wir müssen von der Strafbank wegbleiben“, gab der Youngster sich und seinen Kollegen mit auf den Weg.

Nicht ganz mit Erfolg. Denn auch wenn beim 2:1 der Gastgeber von Ross Mauermann (25.) beide Mannschaften in voller Stärke auf dem Eis waren, wirkten die Adler trotzdem ungeordnet, war der Bremerhavener frei zum Nachschuss vor Felix Brückmann aufgetaucht. Gleichzahl zwar, aber von der Entstehung ein gefühlter Überzahltreffer. Den legte Bremerhaven mit dem 3:2 nach. Christian Weise tauchte frei im Slot auf, verwandelte den Abpraller von Miha Verlic (35.) zur Führung. Luca Tosto saß gerade eine Strafe für die Adler ab. Gut, dass Matthias Plachta in der Zwischenzeit zumindest zum 2:2-Ausgleich getroffen hatte (31.). Es war Wejse, der den Adlern diese Überzahl durch seine Strafzeit beschert hatte.

3:3 nach regulärer Spielzeit

Immerhin: Auch wenn die Schusseffizienz in der Anfangsphase der Spielzeit noch nicht Sache der Adler ist: Das Überzahlspiel funktioniert schon recht gut. Die zweite Strafzeit für die Gastgeber nutzte Jordan Szwarz zum dritten Treffer – dem zweiten in Überzahl (48.). Eine hundertprozentige Quote der Mannheimer bis dahin, die auch Trainer Bill Stewart erfreut haben dürfte.

Es reichte dann zum ersten Punktgewinn der Mannheimer in dieser Spielzeit. Denn nach Ende der regulären Spielzeit blieb es beim 3:3. In der Verlängerung belohnten sich aber die Gastgeber, die in dieser Phase den aktiveren Eindruck hinterließen. Markus Vikingstad (62.) bescherte den Gastgebern den Extrapunkt. „Da war mehr drin für uns. Wir müssen weiter an uns arbeiten“, erklärte Adler-Kapitän Denis Reul. Mit dem ersten Punktgewinn seiner Mannschaft konnte er sich nicht so richtig anfreunden.

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