Eishockey RHEINPFALZ Plus Artikel Adler mit drittem Sieg

Borna Rendulic (rechts) von den Adler Mannheim hatte gegen die Eisbären nach zwei Toren allen Grund zur Freude.
Borna Rendulic (rechts) von den Adler Mannheim hatte gegen die Eisbären nach zwei Toren allen Grund zur Freude.

„Es ist ein schöner Sieg für uns gewesen, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagte Bill Stewart, Trainer der Adler Mannheim nach dem 4:2-Erfolg bei den Eisbären Berlin.

Das Selbstvertrauen im Lager der Adler Mannheim dürfte weiter gestiegen sein. 4:2 setzten sich Kapitän Denis Reul und Co. am Freitagabend beim amtierenden Deutschen Meister, den Eisbären Berlin durch. Es war der dritte Erfolg in Serie. „Es ist ein schöner Sieg für uns gewesen, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagte Trainer Bill Stewart.

Ein solides Spiel, „von Anfang bis zum Ende“, sah Adler-Stürmer Marcus Eisenschmid, der nicht nur das zwischenzeitliche 2:1 erzielte, sondern auch viel einstecken musste. Zehn Minuten vor dem Ende der Partie streckte ihn Eisbären-Verteidiger Morgan Ellis mit einem Stock-Check ins Gesicht nieder. „Das war fragwürdig, wurde aber auch dementsprechend geahndet. So lange es fair bleibt, macht es natürlich viel Spaß“, sagte Eisenschmid zur Intensität des Spiels.

Spaß hatte auch Sturmpartner Borna Rendulic. Der Torjäger hatte sogar doppelten Grund zur Freude. Der Flügelstürmer feierte seine Tor-Premiere in dieser Spielzeit und erzielte einen Doppelpack. Gezweifelt hatte er nicht. „Ich weiß ja, dass ich Tore schießen kann und wie es funktioniert“, sagte der Kroate. Bereits in der siebten Spielminute erzielte er mit einem Abstauber im Powerplay die erste Führung der Adler. Die hatte über 25 Minuten bestand, bis zum Ausgleich durch Kevin Clark. Trotz allem hatte Mannheim mehr vom Spiel. Folgerichtig die erneute Führung durch Eisenschmid (39.).

Gegen Nürnberg nachlegen

In der 52. Spielminute nutzten die Adler, nach Strafen gegen Morgan Ellis und Julian Melchiori, ein Fünf-gegen-Drei Powerplay, Rendulic zog aus dem linken Bullykreis ab und traf ins rechte Toreck. Zwar stellt Zach Boychuk erneut den Anschluss her (59.), für mehr reichte es an diesem Abend jedoch nicht, da Nicolas Krämmer nur wenige Sekunden später ins leere Tor zum 4:2-Endstand traf.

„Wir haben uns diesen Sieg verdient“, sagte Rendulic und blickt bereits nach vorne, im Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr) gegen die Nürnberg Ice Tigers soll Sieg Nummer vier folgen. Eisenschmid erwartet einen starken Gegner. „Es wird ein Spiel wie gegen Berlin. Nürnberg ist eine unangenehme Mannschaft. Sie werden uns schlagen wollen“, sagte er. Das werden die Adler verhindern wollen. „Wir wollen unsere Serie fortsetzen“, macht Eisenschmid klar.

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