Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Rhein-Neckar Löwen beim 43:30-Sieg in Stuttgart ohne Probleme

Am Ball für die Rhein-Neckar Löwen: Juri Knorr.
Am Ball für die Rhein-Neckar Löwen: Juri Knorr.

Die Rhein-Neckar Löwen sind die Mannschaft der Stunde in der Handball-Bundesliga. Auch im vierten Spiel in Folge behielt die Mannschaft von Sebastian Hinze ihre weiße Weste. Die in allen Belangen klar überlegenen Mannheimer gewannen am Samstagabend beim TVB Stuttgart verdient mit 43:30 (21:15).

Im Baden-Württemberg-Derby waren die Gelbhemden von Beginn an vor 3779 Zuschauen die tonangebende Mannschaft. Dabei konnten sich die Gäste auf ihren starken 6-0- Abwehrblock um die Neuzugänge Olle Forsell Schefvert und Halil Jaganjac verlassen. Im Tor stand am Anfang Joel Birlehm. Im Angriff kamen die Löwen zu vielen einfachen Toren. Rechtsaußen Patrick Groetzki netzte bis zur Pause gleich fünf Mal ein. Beim Stande von 13:8 (18.) durch den zur Halbzeit ebenfalls fünf Mal erfolgreichen Albin Lagergren tauschte Stuttgart Nationaltorwart Silvio Heinevetter gegen Miljan Vujovic aus. Das beeindruckte die Löwen nicht. Zur Pause standen 21 Tore zu Buche.

David Moré macht die 40 voll

Auch im zweiten Abschnitt blieben die tadellos aufspielenden Löwen ihrer Linie treu und produzierten so gut wie keine Fehler. Jeder durfte sich am Torfestival beteiligen. Der junge Linksaußen David Moré machte die 40 voll. Die enttäuschenden Schwaben hatten sich am Ende aufgegeben. Das interessierte Patrick Groetzki und seine Kollegen nicht. Seine Mannschaft hatte den bisher höchsten Derbysieg in der Bundesliga gegen enttäuschende Stuttgarter eingefahren. Damit haben sich die Löwen mit 8:0 Punkten vorübergehend auf den ersten Tabellenplatz Liga katapultiert.

Die erfolgreichsten Torschützen der Löwen waren Benjamin Helander (7), Halil Jaganjac (7), Patrick Groetzki (7) und Albin Lagergren (6), Bei Stuttgart erzielte Adam Lönn (7) die meisten Treffer.

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