Rheinland-Pfalz An Rhein und Saar: Polizei stoppt berauschte Fahrer

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(lrs/gana). Bei einem landesweiten Kontrolltag hat die Polizei am Wochenende in Rheinland-Pfalz fast 3000 Autofahrer auf Alkohol und Drogen kontrolliert. In der Pfalz wurden laut Polizeipräsidium Rheinpfalz und Polizeipräsidium Westpfalz knapp 800 Menschen kontrolliert. Landesweit schnappten die Beamten 38 Fahrer, die zu viel getrunken hatten, sowie 33 Fahrer unter Drogeneinfluss, wie das Innenministerium am Samstag mitteilte. Bei zehn Autofahrern schritt die Polizei ein, bevor sie überhaupt losfahren konnten. Die ertappten Autofahrer müssen nun je nach Verstoß mit Strafverfahren, Bußgeldern von mindestens 500 Euro und auch Fahrverboten rechnen. Innenminister Roger Lewentz (SPD) sagte, Ziel des Kontrolltages, der am Freitagnachmittag begann und bis Samstagmorgen dauerte, sei vor allem Aufklärung. Im vergangenen Jahr hatten Alkohol oder Drogen bei 2470 Unfällen in Rheinland-Pfalz eine Rolle gespielt. Dabei waren 330 Menschen schwer verletzt und 18 getötet worden. Bei dem Kontrolltag waren in ganz Rheinland-Pfalz 449 Polizisten im Einsatz. Davon 77 in der Vorderpfalz und 58 in der Westpfalz. Zudem kontrollierte die Wasserschutzpolizei 172 Schiffsbesatzungen. (lrs). Mehrere hundert Demonstranten haben am Samstag in Trier einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD blockiert. Sie stoppten die etwa 25 Teilnehmer eines als „Fackelzug gegen Asylbetrug“ angekündigten Umzugs vor der Römerbrücke auf ihrem Weg ins Stadtzentrum. Vereinzelt wurden mit Wasser gefüllte Luftballons auf die NPD-Versammlung geworfen. An einer Kundgebung unter dem Motto „Trier stellt sich quer“ nahmen laut Polizei mehr als 700 Menschen teil. In Trier befinden sich zwei Einrichtungen der Landeserstaufnahme für Flüchtlinge (AfA). (lrs). Ein 73-jähriger Fahrradfahrer ist bei einer Kollision mit einem Motorrad in Zemmer-Daufenbach (Kreis Trier-Saarburg) ums Leben gekommen. Der 30-jährige Motorradfahrer wurde gestern schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Motorradfahrer vor ihm fahrende Autos überholt, als er mit dem Radler auf der Gegenfahrbahn kollidierte. Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen beauftragt. (dpa). Das Wohnmobil eines Rentnerpaars ist gestern auf der A 61 bei Gau-Bickelheim komplett ausgebrannt. Wie die Polizei berichtete, hatten der 83 Jahre alte Mann aus Hessen und seine 78 Jahre alte Beifahrerin Rauch und Brandgeruch festgestellt. Daraufhin sei der Mann auf den Standstreifen gefahren. Inzwischen hatten sich die Flammen soweit ausgebreitet, dass der 83-Jährige sie nicht mehr löschen konnte. Innerhalb kürzester Zeit brannte das Wohnmobil aus, verletzt wurde niemand. Zwei im Wagen befindliche Propangasflaschen explodierten während der Löscharbeiten der Feuerwehr. Die Autobahn wurde in Richtung Ludwigshafen gesperrt, zeitweise staute sich der Verkehr auf 20 Kilometer.

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