Rheinland-Pfalz An Rhein und Saar: 65 Kameras wachen über Innenstadt

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Was vor mehr als zehn Jahren gut für Mannheim war, soll auch jetzt wieder funktionieren: Mithilfe von Überwachungskameras sollen Kriminelle auf frischer Tat ertappt oder idealerweise gestoppt werden, bevor sie auf dumme Gedanken kommen. Weil Diebstähle, Körperverletzungen und Raubüberfälle in der größten Stadt der Kurpfalz zugenommen haben, hoffen die Behörden, dieses Problem mit 65 Überwachungskameras an neuralgischen Stellen wie vor dem Bahnhof oder am Paradeplatz in den Griff zu bekommen. Das Besondere an dem Pilotprojekt: Ein Computer-Programm soll Bilder auswerten, um die Aufmerksamkeit der Beamten an den Bildschirmen auf ungewöhnliches Verhalten zu lenken. Beispiele: Wenn jemand rennt, tritt oder am Boden liegt, meldet sich das Programm. Der Polizist soll dann genauer hinschauen. Bislang laufen die Kameras nur am Bahnhofsvorplatz, bis 2020 sollen nach und nach alle 65 aktiviert werden. Bilder ohne Vorkommnisse werden nach 72 Stunden gelöscht. Zwischen 2001 und 2007 führte eine Videoüberwachung in den Quadraten zu einem starken Rückgang der Straßenkriminalität. . Nach SWR-Berichten über Einzelheiten aus dem Gutachten zur Kommunalreform fordern Landräte sowie die Oppositionsparteien CDU und AfD, dass die brisanten Vorschläge sofort veröffentlicht werden. Als weiteres Detail vermeldete der Sender gestern, dass die Wissenschaftler die Eigenständigkeit von mehr als 600 kleinen Ortsgemeinden infrage stellen. Demnach regen sie an, über eine Mindestgröße von 300 Einwohnern nachzudenken. Das Gutachten soll erst nächste Woche veröffentlicht werden. Am Freitag hatte bereits ein Bericht für Aufregung gesorgt, dem zufolge sieben kreisfreie Städte – darunter sechs in der Pfalz – ihren bisherigen Status verlieren könnten. lrs

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