Mediathek Stream: Serie „Chapelwaite“ nach Stephen King
Ein Horror-Großmeister hat die Basis für dieses Original aus den Staaten geliefert: Motive aus Stephen Kings Kurzgeschichte „Briefe aus Jerusalem“ sind ins Drehbuch eingeflossen. Das allein birgt schon eine gewisse Grusel-Garantie. Den Filmemachern ist es zudem gelungen, selbst beschaulichen Szenen des zehnteiligen Horror-Dramas, das im noch vom Aberglauben geprägten frühen 19. Jahrhundert spielt, eine spannungsgeladene bedrohliche Grundatmosphäre zu verleihen.
Adrien Brody lotet die psychischen Untiefen seiner Rolle glaubwürdig aus: Er überzeugt als trauernder Witwer mit seinem bekümmerten Blick ebenso wie als entschlossener Vampirjäger und vom Wahnsinn gezeichneter Geist, der sich und seine Kinder zu erhängen trachtet ...
Anfang gibt Vorgeschmack auf das Kommende
Das Grauen offenbart sich gleich zu Beginn: Ein Kind muss mit ansehen, dass der wie von Sinnen durchs Haus wütende Vater die Mutter umbringt. Der Junge versteckt sich in einer Truhe, doch es hilft nichts: Der Vater findet ihn und will ihn lebendig begraben ...
Jahre später ist der solcherart traumatisierte Junge als Kapitän auf einem Walfänger auf den sieben Weltmeeren unterwegs. Mit seiner Frau und den drei Kindern hat er sein Glück gefunden. Doch dann stirbt die Ehefrau, nicht ohne ihm mit auf den Weg zu geben, dass er den Kindern zuliebe endlich sesshaft werden solle. Dazu passt, dass Charles von seinem Cousin ein stattliches Anwesen mit Sägemühle im ländlich geprägten Maine geerbt hat.
Bedrohung durch eine dunkle Macht
Charles hofft, für die Familie auf Chapelwaite ein schönes Zuhause zu finden. Doch die Boones sind im Ort nicht willkommen. Die grausame Familiengeschichte holt ihn wieder ein. Bald muss Charles erkennen, dass die Welt von einer dunklen Macht bedroht ist, die ihn wie schon den Vater einst zu instrumentalisieren sucht ...
Info:
Stream: »Chapelwaite« mit Adrien Brody, zehn Episoden exklusiv auf Magenta-TV
